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Wer hat Angst vorm alten Wolf?

"Rotkäppchen“ im Theater in der List Wer hat Angst vorm alten Wolf?

Das Theater in der List zeigt auch in diesem Jahr wieder ein neues Wintermärchen für Kinder. Bis zum 18. Dezember ist dort "Rotkäppchen" zu sehen. 

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Wer ist stärker? Rotkäppchen und der Wolf.

Quelle: Giesel

Hannover. Als der Wolf dann tatsächlich kommt, machen die Kinder bei der Premiere des Wintermärchens "Rotkäppchen" im Theater in der List große Augen. Und das junge Publikum, das rund um die Spielfläche sitzt, hilft mit und warnt das Rotkäppchen. Eigentlich ist Hoppel der heimliche Star des Abends. Hoppel ist ein pinkfarbener Hase, ein Angsthase, ein Schisser, wie alle sagen. Aber Hoppel weiß, dass im Wald ein Wolf ist - was der Jäger hartnäckig leugnet. Auch Rotkäppchen marschiert trotz aller Warnungen sorglos in den Forst. Und als der Wolf dann tatsächlich kommt, machen die Kinder bei der Premiere des Wintermärchens im Theater in der List schon ziemlich große Augen.

Doch zunächst hat der alte Wolf (Günter Stückemann) mehr Angst vor dieser selbstbewussten jungen Dame (Marie-Madeleine Krause) als umgekehrt. Schließlich ist er vom Rudel verstoßen worden und zweifelt nun an seiner Gefährlichkeit. Das Rotkäppchen, das im Vogelstimmenerkennen kaum zu schlagen ist, hält ihn auf dem Weg zur Oma (Inga Kolbeinsson) zum Narren und entwischt. Doch es mag diesen Wolf auch. Angst hat es jedenfalls keine, auch nicht vor einer Schlange. „Tiere tun mir nichts“, sagt es und hält auch den Jäger (Nils Burda) davon ab, ihn zu erschießen. Doch Hoppel (Frederick Reents) ahnt Böses. Und die Kinder, die rund um die Spielfläche sitzen, helfen mit und warnen Rotkäppchen vor dem Wolf.

Denn er hat noch einen letzte Idee, die ihn nicht nur satt macht, sondern ihm auch wieder seinen Stolz zurückgibt. Und so locker Hausherr Willi Schlüter als Regisseur mitunter auch mit dem Grimm-Klassiker umgeht, so werktreu ist er bei Rotkäppchens berühmten Fragen nach Augen, Ohren und Maul. Und so geschickt wie er die Freßszenen als Schattenspiel hinter einen Vorhang verbannt, so elegant entschärft er dieses eigentlich ziemlich grausame Stück für Kinder, ohne ihm seine Aussage zu nehmen.

Schulvorstellungen bis 18. Dezember montags bis freitags um 9 und um 11.15 Uhr. Familienvorstellungen jeweils an den Adventssonntagen um 16 Uhr

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