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Aus der Stadt Wer hat Schuld am Chaos vor dem A2-Center?
Hannover Aus der Stadt Wer hat Schuld am Chaos vor dem A2-Center?
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00:17 31.12.2015
Durch Falschinformationen zum A2-Center gelockt standen viele Kunden vor verschlossenen Türen, Lilly, Leni und Mutter Anja Töllner haben im Internet Verkaufsoffene Sonntage angeklickt und sind jetzt enttäuscht, dass das Center geschlossen ist. Quelle: Wallmüller
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Hannover

Nach der Panne um den verkaufsoffenen Sonntag des A2-Centers hat sich das Management des Einkaufszentrums jetzt bei den Kunden entschuldigt. „Leider ist es zu einigen Verwirrungen gekommen, da viele von Euch vor verschlossenen Türen standen“, ist auf der Facebook-Seite des Centers zu lesen. Der Vorgang sei „sehr, sehr ärgerlich“. Die Verantwortung für die Fehlinformation, die unter anderem auf der Internetplattform von Stadt und Region verbreitet wurde, lehnt Center-Manager Christian Danne aber ab. „Wir sind nicht verpflichtet, alle Webseiten zu kontrollieren“, sagte er gegenüber der HAZ.

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Mehrere hundert Kunden haben am Sonntag frustriert vor den verschlossenen Türen des A2-Shopping-Centers in Isernhagen gestanden.

Zudem habe die Stadt darüber Bescheid gewusst, dass der Shopping-Sonntag aus rechtlichen Gründen abgesagt werden musste. Mehrere Hundert Kunden, die am Sonntag zum A2-Center gekommen waren, mussten frustriert wieder kehrtmachen. Der Grund: Der für den 27. Dezember angesetzte verkaufsoffene Sonntag war für das Stadtgebiet Hannover gestrichen worden, weil das Verwaltungsgericht einer Klage der Gewerkschaft Verdi stattgegeben hatte – Geschäfte in den Umlandkommunen dagegen durften öffnen. Betroffen von der Entscheidung des Gerichts war auch das A2-Center. Mit der Postanschrift gehört das Einkaufszentrum zwar zur Nachbargemeinde Isernhagen, doch der größte Teil des Komplexes liegt auf dem Gebiet der Stadt Hannover.

„Anfangs hatten wir noch gedacht, dass wir trotzdem öffnen können“, sagt Center-Manager Danne. Doch in Absprache mit der Gemeinde Isernhagen habe man davon Abstand genommen. „Man hat uns erklärt, dass mit dem Richterspruch die Rechtsgrundlage für eine Sonntagsöffnung auch für unser Center entzogen ist.“ Kurios: Das benachbarte Möbelhaus Höffner durfte öffnen – weil dessen Gebäude fast vollständig auf Isernhagener Gebiet liegt.

„Wir haben die gesamte für den Sonntag geplante Werbung gestoppt“, erklärt Danne. Umso misslicher sei es, dass auf der gemeinsamen Internetseite von Stadt und Region Hannover kein Hinweis auf die Absage des Shoppingtages zu finden war. Hans Nolte, Chef der für den Internetauftritt zuständigen Hannover Marketing und Tourismus GmbH, wiederum sagt: „Das Center hätte uns darüber informieren können, dass es diesen verkaufsoffenen Sonntag nicht mehr gibt.“ Er war davon ausgegangen, dass das Einkaufszentrum nach Isernhagen gehört.

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