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Lautstarke Werbung für den Rollstuhlsport

Allympics-Fest am Hauptbahnhof Lautstarke Werbung für den Rollstuhlsport

Der Rollstuhlsport spielt eine starke Rolle in Hannover, die hiesige Sport-Gemeinschaft ist mit 500 Mitgliedern die größte ihrer Art in Deutschland. Am Sonnabend war das auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof deutlich zu hören. Dort präsentierte sich die RSG Hannover, die in diesem Jahr 20 Jahre alt geworden ist, mit einem Allympics genannten Familiensportfest.

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Behinderte und Nicht-Behinderte machen gemeinsam Sport.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. Und weil der Vorsitzende Detlef Zinke sowohl in Sachen Lautstärke als auch in Wortwahl kein Blatt vor den Mund nimmt, gelang es ihm sogar, die Gesänge der anreisenden Fans der Fußballer von Schalke 04 zu übertönen. Die RSG bietet Rollhockey, Badminton, Rollstuhl-Rugby und vieles mehr, seit Neuestem sogar Drachenbootfahren in einem speziell umgebauten Modell. Sinn der Übung ist es, dass die Rollstuhlsportler nicht unter sich bleiben. „Etwa die Hälfte unserer Mitglieder sind Fußgänger“, sagt Vorstandsmitglied Udo Körber. Fußgänger nennen die Rollstuhlsportler alle diejenigen, die nicht auf dieses Hilfsmittel angewiesen sind.

Das Behinderten- und Nicht-Behinderten-Sportfest Allympics auf dem Ernst-August-Platz.

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So forderte denn auch Zinke die Passanten auf: „Greift euch einen Sportrollstuhl und macht mit.“ In einem Auftaktmatch in der Paradesportart Rollhockey taten dies unter anderem Marco Stichnoth, Geschäftsführer des Eishockey-Vereins Hannover Scorpions, und Friederike Strauß, Marketingchefin des Hauptbahnhofs. „Das war für mich Neuland und nicht ganz einfach zu beherrschen. Ich bewundere die Sportler, die das können“, sagte Strauß anschließend. Dabei wäre ihr fast ein ganz wunderschönes Rückhandtor gelungen.

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