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Stehen Räder bald im Bunker unter dem Bahnhofsplatz? 

Konzept gefordert Stehen Räder bald im Bunker unter dem Bahnhofsplatz? 

Kommen abgestellte Räder bald in den Bunker unter dem Bahnhofsplatz? Die Ratsmehrheit hat die Verwaltung aufgefordert, bis Ende März ein Konzept zu erarbeiten, wie mehr Radstellplätze am Hauptbahnhof geschaffen werden können. Denkbar seien auch Stellplätze in Auto-Parkhäusern.

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Zu wenig Platz, zu wenig Schutz: Auf dem Ernst-August-Platz vor dem Hauptbahnhof sind die Abstellanlagen überfüllt, auch die Radparkhäuser sind ausgebucht.

Quelle: Rainer Droese (Archiv) 

Hannover. Die Baupolitiker des Rates beschlossen, dass die Verwaltung bis Ende März konkrete Pläne zum Schaffen von mehr Radstellplätzen am Hauptbahnhof erarbeiten soll. „Beide Radparkhäuser sind ausgelastet“, sagte Grünen-Politiker Daniel Gardemin. Es sei Radfahrern, die für zwei Tage in eine andere Stadt fahren wollten, nicht zumutbar, ihr Rad im Chaos vorm Bahnhof abzuschließen. 

Denkbar seien laut Initiativantrag von SPD, Grünen und FDP Radstellplätze etwa im Bunker unter dem Bahnhofsvorplatz, in der schlecht genutzten Tiefgarage Raschplatz, im Parkhaus Rundestraße oder auch in hallenartigen Räumen neben dem sogenannten Posttunnel. CDU-Politiker Felix Blaschzyk zweifelte am Sinn des Antrags: Die Verwaltung werde mit Prüfaufträgen überschüttet und komme nicht zu ihrer eigentlichen Aufgabe: „Das ist zu viel Bürokratie.“

Linke/Piraten und AfD stimmten dem Projekt hingegen zu. Auch Gerhard Wruck von den Hannoveranern unterstützte die Initiative – allerdings vor allem deshalb, weil er Radabstellanlagen wie in Groningen hässlich findet. Die dortige oberirdische Lösung sei „inakzeptabel“, deshalb stimme er allen Lösungen, Räder unter die Erde zu bringen, „froh und begeistert“ zu. Gegen die Stimmen der CDU wurde der Antrag angenommen. 

Von Conrad von Meding

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