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Wie die Idee auf die Straße kommt

Prototypenparty in Hannover Wie die Idee auf die Straße kommt

Acht Designstudenten haben am Donnerstagabend ihre Ideen bei der zweiten Prototypenparty im Sofa-Loft vorgestellt. Doch sind diese Projekte auch zukunftsfähig? Rund 100 Kreative aus der Stadt begutachteten die Entwürfe – und gaben Tipps für eine mögliche Marktreife.

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Offen für Kritik: Die zweite Prototypenparty im Sofa Loft.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. Kreativität liegt in der Luft. Acht Projekte von hannoverschen Designstudenten sind in einer nackten Halle des stylischen Möbelhauses Sofa-Loft aufgebaut. Rund hundert kreative Menschen aus der Stadt hat die Hochschule Hannover eingeladen, um ihnen die Prototypen vorzustellen. Zukunftsforscher, Eventmanager, Wirtschaftsförderer, Studenten, Systementwickler, Designer und Kommunikationsprofis sollen Kritik und Anregungen liefern. Man duzt sich. Für die Entwickler der Prototypen geht es um eine erste Antwort auf die Frage: Hat mein Projekt Zukunft?

Zum zweiten Mal veranstaltet die Hochschule ihre Prototypenparty - und Designprofessor Gunnar Spellmeyer beschwört die „förderliche Stimmung“ der Veranstaltung. 35 Entwickler hatten sich mit ihren Ideen beworben. „Das ist durchaus mutig - schließlich haben die Entwürfe oft noch Mängel und Schwächen, die auch ihren Schöpfern bewusst sind.“ Doch je früher sich ein Projekt der Kritik stelle, desto leichter könnten sinnvolle Korrekturen eingearbeitet werden - und damit steige die Chance, „die Idee auf die Straße zu bringen“, wie Spellmeyer sagt.

Die Bilder zur Prototypenparty in Hannover

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Der Blickfang des Abends ist das martialische „Powerbike“ von Uwe Hoppe - ein Elektrofahrrad im Harley-Davidson-Stil. „Ist das alles erlaubt?“, fragt Student Jan. „Nein“, sagt Hoppe. „Mit seinen Ecken und Kanten bekommt es keine Zulassung. Aber das ist den Kunden egal.“ Jans Stirn legt sich in Falten. Immerhin hat er noch einen Vorschlag: „Versuch’s doch mal mit einer Kardanwelle statt einer Kette.“

Unternehmer Lars lässt seine Finger über die edlen Lederrucksäcke von Jakob Lukosch gleiten. „Schön sehen sie aus. Aber was passiert mit dem Leder, wenn es mal regnet?“, fragt er. Werbekaufmann Martin hat es das Projekt „Tüterei“ angetan. Damit will Madlen Christin Schneider die Flut der Wegwerf-Plastiktüten eindämmen. „Die Idee hat was, aber sie muss besser kommuniziert werden“, sagt er. „Wenn ihr wollt, helfe ich dabei.“ Na bitte, geht doch.

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