Auf aha kommen höhere Kosten zu: „Wir rechnen damit, dass wir dieses Jahr deutlich über der veranschlagten Summe liegen“, erklärte eine aha-Sprecherin. Eine Gebührenerhöhung sei aktuell aber nicht zu befürchten – obwohl auch im harten Winter 2008/2009 die Kosten mit rund 650 000 Euro über dem Ansatz lagen. Die Gebühren werden laut Satzung immer im Dreijahresturnus kalkuliert. „Wir hoffen auf einen milden Winter 2010/2011“, sagte die Sprecherin.
Nicht nur im Winterdienst fallen hohe Kosten an, auch im normalen Betrieb der Abfallentsorgung. Mitarbeiter sprechen davon, dass wegen des Schneehöhenrekords täglich pro Person etwa zwei Überstunden anfallen. Grund ist, dass nahezu jede Mülltonne über die Schneehaufen am Straßenrand gehievt werden muss, an denen meist die Schneepflüge des Winterdienstes schuld sind. aha appelliert dringend an die Hauseigentümer, Schneisen in den Haufen freizuschippen, wie es in der Satzung vorgeschrieben ist. „Ein 660 Liter großer Müllcontainer lässt sich auch mit zwei Mann nicht über einen Schneeberg tragen“, erläuterte die Sprecherin.
Die Tausenden Überstunden, die in diesen Wintertagen anfallen, würden in der Regel nicht abgebummelt, sondern ausbezahlt. Noch reiche aber der eingeplante Puffer in der Müllgebührenkalkulation.
Ab Donnerstag bekommt aha Unterstützung von 150 Mitarbeitern des städtischen Beschäftigungsstützpunkts Hölderlinstraße. Sie helfen, vor Schulen, Kindergärten, Altenheimen und Krankenhäusern öffentliche Wege zu räumen.
med
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Kommentare
@qme Bornum – 15.01.10
Na,geht doch@ Bornum qwe – 14.01.10
aber nur wenn ich mit Ihnen auch mal fegen und schippen darf.Ich darf mit dem Bornum Schneeschippen!
Ich freu mich, ich freu mich!
@qme Bornum – 14.01.10
Sie schmeicheln mir.Sie dürfen natürlich auch mit drauf@ Bornum qwe – 14.01.10
der Sockel wird ja immer höher.@qwe Bornum – 14.01.10
Es freut mich das sie meine Bemühungen so würdigen.Wissen sie durch meckern habe ich den Schnee nie weg gekriegt.Und am schönsten ist,das viele jetzt den Beispiel gefolgt sind.Was gut getan ist selbst getan.Neben bei bin ich auch Berufstätig und bin meinen Pflichten als Hausbesitzer nachgekommen.@ Bornum Wettberger – 14.01.10
Durch unsere Straße ist noch nie ein Räumfahrzeug gefahren, da liegt der Schnee plattgefahren auf der Fahrbahn, die Gehwege sind meist nicht von den Anwohnern geräumt. Wenn ich auf der Straße eine Parkbucht frei mache, kann ich sicher sein, dass gleich darauf jemand darin parkt, vorzugsweise Nachbarn, die nicht den Gehweg räumen. :-) Die Nebenstraßen kann ich übrigens nur befahren, weil ich einen allradgetriebenen Geländewagen habe. Die aha-Leute tun ihren Job bei uns in der Straße jedenfalls nicht!@ Bornum qwe – 14.01.10
nur gut das wir Sie als leuchtendes Vorbild haben.Eigentlich sollte man Ihnen schon einen Sockel in "Ihrer" Seitenstraße reservieren.
@pfeiffer Bornum – 14.01.10
Liebe Frau PfeifferDas Problem in Hannover ist ursächlich darin zusehen das viele Menschen solche Schneemengen nicht mehr gewöhnt sind.Da ich älteren Semester bin wusste ich was zu tun ist.Ich habe bei der Räumung meines Gehweges nicht alles Hirnlos auf die Strasse geschoben sondern in Richtung meines Hauses.Sogar auf der Strassenseite habe ich von Anfang an die Mengen Richtung Halteverbot geschoben.Als endlich ein Räumfahrzeug in meine Seitenstrasse kam hatte ich keine Probleme.Meine Nachbarn die es sich leicht gemacht und die Parkplätze zugeschüttet hatten bekamen nun die Pracht wieder auf den Gehweg zurück.Im Innenstadt bereich wie Linden,List und Oststadt ist festzustellen das die Privaten Räumdienste und Hausbesitzer ihrer Räumpflicht nicht oder nur unzureichend nachgekommen sind.Jetzt alles auf Aha zuschieben ist einfach zu Platt.Ich habe keine Lust Astronomische Strassenreinigungsgebühren zu zahlen um alle Autos bei jeder Witterung einen Stellplatz zu garantieren.Ein jeder räume vor seinem Tor.Es liegt ja auch genug davor. Und wenn alles schmilzt wird es noch spannender.dann kommen die Sünden von Silvester an Licht die dann die Gullys verstopfen werden.Ich habe mein Feuerwerk eingesammelt und entsorgt und die anderen Mitbürger?
Winterdienst in Hannover Beate D. Pfeiffer – 14.01.10
Das Wort "Winterdienst" scheint mir hier sehr unangebracht. In den meisten Straßen liegt soviel Schnee, dass man den Eindruck hat, man bewege sich auf einer Baustelle durch den Matsch. Viele Hannoveraner, die in der Innenstadt wohnen und ihr Auto auf der Straße parken, kommen nur mit erheblichen Zeitaufwand aus ihrer Parklücke oder bleiben schlicht im Schnee stecken. Leider erlaubt es mein Beruf nicht, völlig auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Hannoverstellt sich mit seinem Winterdienst ein schlechtes Zeugnis aus, das in keiner Weise einer Landeshauptstadt entspricht. Schade!
Da gibt es einen guten Tip wie immer – 14.01.10
Wie wäre es wenn mal die Herrschaften in der Politik und so mal etwas weniger Lohn bekommen würden. Bei den Bürgern geht doch das auch dort wird doch auch alles gekürzt. Viele sind hier am arbeiten bis der Arzt kommt und bekommen hier einen Pimmellohn. Die Herrschaften weiter oben labern nur dummes Zeug und beschließen nur dummes Zeug und gehen mit paar Tausend Euros nach Hause. Das passt doch nicht zusammen.Zusätzlich aha – 14.01.10
Es spricht nichts dagegen Arbeitslosen eine Arbeit zu geben, aber dann mit Bezahlung.Seit wann sind denn Tätigkeiten zur Verkehrssicherungspflicht im Winter "zusätzlich" im Sinne d. §16d SGB II?
Denn bei den Leuten aus der Hölderlinstr. dürfte es sich hauptsächlich um eben solche "Ein-Euro-Jobber" handeln.
Auf der Internetseite von aha fand ich keine offenen Stellen für "Schneeschieber". Die suchen nur was fürs Büro und anscheinend einen Techniker für die kalte Rotte.
Bekomme ich auch einen für mich kostenlosen Schneeschieber, nur weil ich nicht den Schnee vor meinem Haus räume?
Als Privatmann muss ich es entweder selber machen oder ich muss es einem Dienstleister bezahlen.
Wieso nehmen es sich diese öffentlichen Institutionen heraus rechtswidrig Menschen ohne Entgelt und Arbeitsvertrag normale Tätigkeiten des 1. Arbeitsmarktes verrichten zu lassen?
Die Tatsache, dass aha die Überstunden bezahlt und nicht abbummeln lässt, zeigt bereits, dass man mit dem Personal auf der Straße knapp kalkuliert hat.
Vielleicht sollten die ein paar weitere Sachbearbeiter einstellen, die den Bürgern ganz genau vorrechnen können, wieso bei verringertem Müllvolumen die Gebühren steigen müssen. Ein Wunder, dass in den vergangenen ungewöhnlich warmen Wintern die Straßenreinigungsgebühren für den Winterdienst nicht gestiegen sind, wo es doch zu stärkerem Rost an den Einsatzfahrzeugen gekommen sein muss.
Die Einen dürfen ohne Arbeitslohn für ein Almosen auf der Straße knechten, damit es sich der Wasserkopf gut gehen lassen und noch 5% Lohnerhöhung fordern kann.