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Aus der Stadt Winter-Hilfsprojekt für Obdachlose in Hannover erfolgreich
Hannover Aus der Stadt Winter-Hilfsprojekt für Obdachlose in Hannover erfolgreich
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18:21 22.04.2011
Von Juliane Kaune
Quelle: Martin Steiner (Archivbild)
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„Wir haben Zugang zu Menschen gefunden, die im Elend unterzugehen drohen und selbst bei Minusgraden im Freien übernachten“, sagt Gottfried Schöne. Der Leiter der Zentralen Beratungsstelle der Diakonie ist überzeugt: Ein solches Angebot, das sich vor allem an Wohnungslose richtet, die bisher nicht in die etablierten Betreuungsstellen kommen, sollte nicht auf die kalte Jahreszeit beschränkt bleiben.

Während der Projektdauer waren vier Mitarbeiter von SeWo und Diakonie 71-mal unterwegs, vor allem am ZOB, in der Bahnhofstraße, am Kröpcke und an der Nordstädter Lutherkirche. Ausgestattet mit Schlafsäcken und warmer Kleidung, suchten sie gezielt Stellen auf, an denen sie Obdachlose vermuteten. Zudem gingen sie Hinweisen von der Polizei und aus der Bevölkerung nach – während des Projekts wurden Handzettel verteilt und ein Anrufbeantworter geschaltet. Teil des Programms war auch ein Angebot der Johanniter-Unfall-Hilfe, deren Mitarbeiter mit dem Bus unterwegs waren, um Obdachlose mit warmen Mahlzeiten zu versorgen. 1450 Essensportionen und 2900 warme Getränke wurden ausgegeben.

Für den kommenden Winter ist das Nothilfe-Angebot gesichert; auch in den Folgejahren soll es nach einem Ratsbeschluss in den kalten Monaten Bestand haben. Diakoniepastor Hans-Martin Joost versichert, dass die bestehenden Angebote der Diakonie für Wohnungslose von der aktuellen Kürzungsrunde nicht betroffen sind.

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