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"Wir verzeichnen wieder Parteieintritte"

Kommunalwahlkampf "Wir verzeichnen wieder Parteieintritte"

Selbstbewusst starten Hannovers Liberale in den Kommunalwahlkampf. Sie haben sich vorgenommen, ihre Mandate im Rat von zwei auf vier zu verdoppeln. „Wir verzeichnen wieder Parteieintritte in Hannover“, sagt FDP-Stadtverbandschef Patrick Döring.

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Patrick Döring und Wilfried Engelke stellen das Wahlprogramm der FDP für die Kommunalwahl vor.

Quelle: Eberstein

Hannover. Zwar sei die Alternative für Deutschland (AfD) bei der Wahl ein Unsicherheitsfaktor, aber in wohlsituierten Stadtteilen wie der Oststadt, im Zooviertel und in Kirchrode hoffen die Liberalen auf Zuwächse, sagte Döring. „Um nicht mit AfD und CDU verwechselt zu werden, ist auf unseren Plakaten wenig Blau und viel Gelb zu sehen“, sagt Spitzenkandidat und Fraktionschef Wilfried Engelke.´

Rund 2000 Plakate will die FDP in Hannover aufhängen. Während andere Parteien, allen voran die SPD, bereits an etliche Laternenpfähle Wahlmotive geheftet haben, halten sich die Liberalen noch zurück. „Wir werden die Plakate in der ersten Augustwoche aufhängen“, sagt Döring. Man wolle die Bürger nicht allzu früh mit vielen Wahlplakaten belästigen, zudem beeinflusse die Plakatschlacht nur bedingt das Wählerverhalten. 80 Kandidaten schickt die FDP ins Rennen um den Rat und Bezirksräte, an ihren Wahlständen sollen sie nicht nur Broschüren und Postkarten verteilen, sondern auch USB-Sticks mit Fotos, Filmen und Texten zum Wahlprogramm.

Inhaltlich setzen die Liberalen auf vier Themen: Verkehr, Wirtschaft, Bildung und Finanzen. Ginge es nach der FDP, muss die Umweltzone abgeschafft werden. Mit einer grünen Welle für Autofahrer könne die Luftverschmutzung besser bekämpft werden. „Die Stadt muss mehr für kleine Betriebe tun“, sagt Engelke. Bürokratische Vorgaben etwa bei Neubauten von Firmensitzen sollten zurückgefahren und mehr Gewerbeflächen ausgewiesen werden. Die FDP ist der Ansicht, dass die Stadt zu viel Geld für Vereine ausgibt. Die sogenannten freiwilligen Leistungen der Stadt gehörten auf den Prüfstand, sagt Engelke. Im Bildungsbereich kritisieren die Liberalen, dass die Stadt zwar Geld in ihre Schulen investiere, aber nach dem Gießkannenprinzip vorgehe. „Es kann nicht sein, dass in einer Schule nur die Fenster erneuert werden, in der anderen nur der Brandschutz verbessert wird“, sagt Engelke. Jede Schule müsse für sich betrachtet und komplett erneuert werden.

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