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Aus der Stadt Wird die Oper auf den Trammplatz verlegt?
Hannover Aus der Stadt Wird die Oper auf den Trammplatz verlegt?
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00:17 10.03.2017
Von Andreas Schinkel
Symbolbild Rathaus Quelle: dpa
Hannover

Der Friedrichswall vor dem Rathaus müsse gesperrt werden, sodass Zuschauer den Straßenraum zum Picknicken nutzen können, sagt Grünen-Baupolitikerin Elisabeth Clausen-Muradian. Zugleich zeichnet sich ab, dass ein kostspieliger Abbau des Gerüsts auf der Maschpark-Seite des Rathauses, wo die Freiluftopern bisher aufgeführt wurden, kaum durchsetzbar ist.

Das Dilemma besteht darin, dass Sanierungsarbeiten an der Südfassade länger dauern, weil die Schäden an der Rathauswand größer sind als erwartet. Mit dem NDR, Veranstalter der Oper, hatte die Stadt aber vereinbart, dass das Gerüst im Sommer verschwindet. Zehntausende Zuschauer werden erwartet, „Rigoletto“ soll auch im Fernsehen übertragen werden. Das Gerüst nur für die Freiluftoper ab- und später wieder aufzubauen, würde rund eine halbe Million Euro kosten.

Nach Informationen der HAZ sind die Kosten deshalb so hoch, weil nicht nur die Gestänge entfernt werden, sondern auch die bröckelnde Fassade gesichert werden muss. Es drohen Steine herunterzufallen. Zudem müssten Baumaterialien beiseitegeschafft werden. In Verwaltung und Ratspolitik wird zudem überlegt, eine Plane mit dem Foto der Rathausfassade vor das Gerüst zu hängen.

Das dürfte die kostengünstigste Lösung sein. Aus der Ratspolitik heißt es, man sei an einer einvernehmlichen Lösung mit dem NDR interessiert. Noch in diesem Monat soll es Gespräche zwischen Stadt und NDR geben.

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