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800 Gäste feiern Wirtschaftsempfang in Hannover

Feier im Congress Centrum 800 Gäste feiern Wirtschaftsempfang in Hannover

Hannovers Führungskräfte, Prominenz aus Politik und Gesellschaft: 800 Gäste haben am Montag beim Wirtschaftsempfang der Stadt Hannover im Congress Centrum gefeiert.

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Quelle: Dröse/M

Hannover. Natürlich war der weltbekannte Physiker Stephen Hawking nicht persönlich anwesend in der Niedersachsenhalle des hannoverschen Congress Centrums, im Geiste jedoch schon. „Intelligenz ist die Fähigkeit, sich dem Wandel anzupassen“, sagte er einmal, und dieser Satz diente Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) als Leitfaden, um am Montagabend rund 800 Unternehmern und Managern seine Idee einer modernen Stadt zu präsentieren. Der Rathauschef fügte diese Fähigkeit als dritte hannoversche Eigenheit an, neben der in der Stadt sprichwörtlichen „Unaufgeregtheit und Bescheidenheit“.

Die Prominenz der Stadt trifft sich beim großen Wirtschaftsempfang der Stadt Hannover im Congress Centrum (HCC.)

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Natürlich ist ein Auftritt vor Hannovers Führungskräften der Wirtschaft auch Werbung in eigener Sache. „Der Digitalisierungsgrad ist heute Ausschlag gebender Faktor im Standortwettbewerb“, sagte Schostok, um zugleich darauf hinzuweisen, dass Hannover unter 30 deutschen Städten Rang elf belegt, was digitale Wettbewerbsfähigkeit angehe. Raum für Potenzial, meinte der Rathauschef. Zu einer intelligenten Stadt gehören für ihn schnelle Datenleitungen, eine leistungsstarke Verwaltung und „kluge Köpfe mit Medienkompetenz“. Deshalb bekommen 2017 sechs Schulen Tablets, WLAN-Zugang und Breitbandanschluss. Es soll nur der Anfang sein.

Ebenfalls gute Nachricht hatte Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette für die Gäste. Mancher Unternehmer konnte ja in den vergangenen Tagen in der Zeitung lesen, dass etwa die Grünen, also die Partei von Tegtmeyer-Dette, in Zukunft nur noch Elektroautos in die City lassen möchte. Der Grund: Hannover erreicht von der EU vorgeschriebene Grenzwerte für Stickoxide nicht. Wie weit diese Zukunft voraus liegt, ist allerdings offen. Die Dezernentin versicherte in ihrer Begrüßungsrede, dass „die Stadt nach Lösungen suchen wird, die sozialverträglich sind und Wirtschaftsverkehr weiter möglich machen“. Das war die gute Nachricht: Beim Versuch, gesundheitsschädliche Belastungen zu verringern, soll Wirtschaftsverkehr in Hannover weiter möglich bleiben.

Mehr verriet Tegtmeyer-Dette nicht. Schostok erinnerte später an detailliertere Pläne der Region Hannover. Danach sollen bis zum Jahr 2050 rund 95 Prozent Emissionen und 50 Prozent Energie eingespart werden, Maßstab ist das Vergleichsjahr 1990. Nachhaltigkeit – auch sie ist für Schostok Merkmal einer intelligenten Stadt. Im besten Fall soll alles zusammen passen. Stefan Schostok forderte seine Gäste auf, „ein Bewusstsein zu schaffen, in dem Zukunftsfähigkeit, Wachstum und Nachhaltigkeit im Einklang stehen“.

Als die Reden gehalten waren und das Büfett eröffnet, passierte das, was Tegtmeyer-Dette in ihrer Begrüßung bereits angekündigt hatte: „Networking“. 

Von Gunnar Menkens

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