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Wohin am Wochenende?

Ausgehtipps für Hannover Wohin am Wochenende?

 Das Crazy-Sense-Festival lockt zum Feiern in den Wasserturm, auf dem "Kalimandscharo" wird getanzt, und am Steintor zeigen Beachvolleyballer ihr Können. Das sind die besten Tipps für die kommenden Tage.

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Volleyball, Festival und Tanzen auf dem Berg: Das sind die HAZ-Veranstaltungstipps des Wochenendes. 

Quelle: HAZ/M

Elektro-Festival Crazy Sense feiert Premiere 

Für Hannover ist ein Festival dieser Größenordnung mit durchaus bekannten DJs ein beachtliches Event. Bis nach Asien hat sich herumgesprochen, dass auch in Hannover DJ-Größen wie Robin Schulz, Steve Aoki, Klingande oder Lost Frequencies auftreten werden. Erstmals lockt das Crazy-Sense-Festival in den Wasserturm. Insgesamt haben laut Veranstalter am Freitag und Sonnabend jeweils etwa 11 000 Menschen rund um den Wasserturm Platz. Damit sich die Masse nicht vor der Hauptbühne ballt, gibt es noch drei weitere Auftrittsflächen: Rund um den historischen Turm beschallen DJs auf der Terrasse ihre Zuhörer. Auch im Inneren des Gemäuers wird in der sogenannten Turm-Lounge bis zum frühen Morgen Musik gespielt, ebenso wie in der Industriehalle unter dem Gebäude. Vor der großen Bühne auf dem Hauptplatz gibt es Getränke, Foodtrucks für einen Imbiss sowie Toiletten und eine Sanitäter-Station für medizinische Notfälle. 

Ein Musikfest in der Gedenkstätte

Darf man in einer Gedenkstätte fröhliche Feste feiern? Darf man, findet Regionspräsident Hauke Jagau vor dem „Denk.Mal.Garten.Fest“ in der Ahlemer Gedenkstätte an der Heisterbergstraße 10, dort, wo früher eine israelitische Gartenbauschule stand. Und so soll es am  Sonnabend in Ahlem ein fröhliches Fest werden. Dabei helfen auf mehreren Bühnen unter anderem die hinreißende Wahlhannoveranerin Noam Bar mit Band, das Devion Duo, die Bands LNFT und Ayassa sowie von 18 Uhr an die israelischen Stars von Lola Marsh um Sängerin Yael Shoshana Cohen und Multiinstrumentalist Gil Landau aus Tel Aviv. Das Figurentheater Neumond und Autorin Corinna Luedtke sind ebenfalls dabei. Dazu gibt es zwischen 14 und 20 Uhr ein Kinderprogramm mit Ponyreiten und Minigolf. Der Eintritt ist frei.

Tanz auf dem Kalimandscharo

Wenn in Sehnde von Untergangsstimmung die Rede ist, muss das überhaupt nichts Schlimmes bedeuten. Da geht es nämlich nicht selten um die Sonnenuntergangsstimmung auf dem Kalimandscharo genannten Hausberg der Sehnder. Der steht da weithin sichtbar, und manchmal ruft er auch. Wie an diesem Wochenende. Da ruft der Berg zum Bergfest, und das geht am Sonnabend um 17 Uhr mit viel Livemusik von DJ Maik, den Jetlags und bäm los. Nachts erhellt dann eine spektakuläre Feuershow die 100 Meter hohe Industriebrache. Am Sonntag geht es mit einem Familienprogramm um 10 Uhr los. Ein Gipfelgottesdienst und dann viele Attraktionen für Kinder wie Walk Acts, Schminken, Hüpfburg und Karussells, dazu viel Musik vom Jugendblasorchester über die Blaze Sound Drum Crew, eine Oldtimershow und Sportakrobatikvorführungen. Shuttleservices von den Parkplätzen bis zum Berg werden angeboten.

Pritschen auf dem Steintorplatz

Das Timing könnte perfekter nicht sein: Gerade haben Laura Ludwig und Kira Walkenhorst in Rio sensationell olympisches Gold im Beachvolleyball geholt, nun kommt das sandige Spektakel nach Hannover – zum ersten Mal seit 2008. Zwar ohne die Hamburger Heldinnen und ohne Copacabana, aber hochklassigen Sport wird es auf dem Steintorplatz trotzdem zu sehen geben. Und Wasser ist beim Harzer Grauhof Beachvolleyballfinale ja auch irgendwie ständig präsent. Die zwölf punktbesten Männer- und Frauenteams des Nordwestdeutschen Volleyball-Verbands treffen aufeinander und spielen um ein Preisgeld von insgesamt 4400 Euro. Sonnabend startenum 9 Uhr die Vorrunden der Herren, um 12 Uhr die Vorrunden der Damen. Am abschließenden Sonntag um 9 Uhr geht es dann im ­K.-o.-System bis in die Finals.

Klassik-Picknick im Georgengarten

Es ist eine der lauschigsten Traditionen im hannoverschen Kulturkalender: das Open-Air-Fest der Chopin-Gesellschaft vor dem Wilhelm-Busch-Museum im Georgengarten. Am Sonntag spielt das Junge Sinfonieorchester Hannover unter der Leitung von Tobias Rokahr Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ und George Gershwins „Rhapsody in Blue“. Als Solist ist der renommierte amerikanische Pianist Andrew Tyson zu hören. Um 15 Uhr geht es unter der Konzertmuschel los. Wenn außer dem Ensemble und dem Pianisten auch noch das Wetter mitspielt, dann steht einem eleganten Klassik-Picknick im Grünen nichts mehr im Wege. Der Eintritt ist wie immer frei.

Royal Party Society spielt am St.-Joseph-Forum

Sie spielen Rock- und Disco-Klassiker der Siebzigerjahre, aber auch Schlager, Hits der Neuen Deutschen Welle und aktuelle Titel: Die sechs Musiker der Royal Party Society sind eine der Hauptattraktionen, wenn die katholische St.-Joseph-Gemeinde in der List an diesem Wochenende die Einweihung ihres neuen Forums mit einem zweitägigen Sommerfest feiert. Am Sonnabend spielt vor der Kirche in der Isernhagener Straße von 16 Uhr an die Band Three More Pints keltische Songs, dazu gibt es Gegrilltes und Getränke. Am Sonntag steht um 10.30 Uhr zunächst ein Festgottesdienst auf dem Programm. Danach treten auf der Bühne zunächst die Dixie Kings mit Jazzstandards und klassischen deutschen Schlagern auf. Von 16.30 Uhr an ist dann die Royal Party Society an der Reihe. Dazu gibt es Spiele für Kinder und Führungen durch das Forum. Nach dem Abriss des alten Gemeindehauses hat die Pfarrei das Gebäude, in dem eine Kita sowie ein Begegnungszentrum untergebracht wird, für 4,5 Millionen Euro errichtet.

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