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Aus der Stadt Wohin am Wochenende?
Hannover Aus der Stadt Wohin am Wochenende?
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13:54 04.09.2015
Von Uwe Janssen
Tango unterm Sternenhimmel – auf dem Ballhof kann jeder erste Schritte wagen. Quelle: Foto: privat
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Hannover

Heißer Tanz an der frischen Luft

Der Tango kommt nicht aus Hannover, so viel ist sicher. Aber der Tango ist mit der Zeit nach Hannover gekommen und hat hier mittlerweile eine stattliche Fangemeinde. Beeindruckender Ausweis dieser Begeisterung ist die Tango-Nacht auf dem Ballhofplatz, die am morgigen Sonnabend wieder über die Open-Air-Bühne geht - und das bereits zum zwölften Mal. Der Eintritt ist frei, um 18 Uhr geht es los, dann wird langsam in die Dunkelheit getanzt. Das Prinzip: Jeder ist willkommen. zum Tanzen, zum Gucken, zum Lernen, zum Plaudern. Für Musik sorgt das Berlin Community Tango Orchestra, und die Vergangenheit hat gezeigt, dass es bei deren Klängen auf der großen Tanzfläche schon richtig eng werden kann. Aber eng hat beim Tango noch nie geschadet. Sänger Rudy Vega und DJ Drago steuern weitere Musik bei.

Damit man als Laie weiß, wie’s geht, zeigen die Tangoschüler und -lehrer der Mitveranstalter Club de Tango, Tango Milieu und Tango an der Leine e. V., was sie einstudiert haben. Wer danach bereit für den ersten Schritt ist, kann eine Schnupperstunde nehmen, die man in diesem Fall nicht ganz wörtlich nehmen sollte. „Es kommen tatsächlich sehr viele, die mit Tango eigentlich gar nicht so viel am Hut haben“ sagt Alexander Bobzien vom veranstaltenden Forum hannöversche Altstadt. Das mache aber auch den Reiz der Veranstaltung aus.

Dass bereits vormittags um 11 Uhr die Reihe Jazz am Ballhof auch südamerikanische Klänge in den Mittelpunkt stellt, ist natürlich kein Zufall, sondern ein kleiner Appetithappen: Das brasilianische Marcia Bittencourt Trio soll die Altstadt schon ein wenig auf das kontinentale Lebensgefühl eingrooven, bevor der Nachbarstaat dann abends zum Tanz bittet. Bleibt der Blick aufs Wetter? Solange es nicht regnet, ist alles gut“, sagt Bobzien.

Heute: Die Nacht des Maschinenbaus

Fluiddynamik? Tribologie? Kontinuumsmechanik? Muss man nicht kennen, aber wer weiß, wozu es mal gut ist? Was für spannende Dinge sich tatsächlich hinter diesen Begriffen verbergen, kann man am heutigen Freitag in der Nacht des Maschinenbaus erleben. Im Produktionstechnischen Zentrum Garbsen, An der Universität 2, zeigt die Maschinenbau-Fakultät der Leibniz-Uni sechs Stunden lang an mehr als 40 Stationen, was sie macht, was sie kann und was sie hat. Nicht nur für angehende Studenten, sondern auch für normale Neugierige – selbst für Kinder sind viele Stände aufbereitet.

Ein klassisches Picknick

Ein Picknick im Grünen, dazu klassische Musik vor malerischer Kulisse – das gibt’s im Film oder bei der Chopin-Gesellschaft Hannover. Im Georgengarten steigt am Sonntag bereits zum 27. Mal das Open-Air, diesmal mit dem Jungen Sinfonieorchester Hannover unter der Leitung von Tobias Rokahr, der Pianistin Claire Huangci und Koryun Asatryan am Saxofon. Es gibt Bizet, Milhaud, Ravel und Beethoven. Los geht es um 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Tag des Motorsports auf dem Schützenplatz

Wo treffen sich Motorsportfreude in Hannover? Auf dem Schützenplatz natürlich. Am Sonntag von 9 bis 17 Uhr ist Tag des Motorsports. Auto-Clubs der Region zeigen, was sie unter der Haube und auf dem Herzen haben. Organisiert wird der Aktionstag vom ADAC. Da gibt’s Jedermannkurse im Kartslalom, Trial, Mini-Bike und Elektro-Karts. Beim Programm „Formel 1 in der Schule“ wird sicher der eine oder andere Schüler einen Boxenstopp machen.

Laufend zur Hannover-Kunst

Kunstvolkslauf klingt nach Kunst und Sport. Ist auch beides, wenn man am ­Zinnober-Wochenende in Hannover was schaffen will. 41 Galerien, Ateliers und Kunsthäuser öffnen ihre Türen, Sonnabend von 12 bis 19 (beginnend mit einer Start-Aktion am Kubus), am Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Das ist nicht alles zu schaffen, aber es gibt Empfehlungen für bestimmte Routen, und es gibt einen – man ahnt es – sehr umfangreichen Programmflyer, den man sich auch über www.hannover.de ansehen und herunterladen kann.

Eine Nacht im Bermudadreieck

Die lange Nacht der Kneipen klingt ja erst mal wie das ganz normale Wochenende. Aber in der Nordstadt haben sich bereits zum siebten Mal die Gaststätten Kaiser, Klein Kröpcke, Kuriosum, Café Pausentraum, das Restaurant Zwischenzeit und die Santana Cocktailbar, alle in Rufweite und als Bermudadreieck Nordstadt ein Begriff, zusammengetan und präsentieren am Sonnabend ganz unterschiedliche Live­musik. Zwischen 17 und 19 Uhr geht‘s überall los, mal irisch, mal funkig, soulig oder rockig. Da sollte für jeden was dabei sein, und wenn nicht, gibt’s überall auch genug Bier.

Ein Popfest für Menschen mit Antenne

Adel Tawil, Alphaville, Atze Schröder, Madcon, Stefanie Heinzmann, DJ Antoine, die Ehrlich Brothers, Lena Meyer-Landrut – wer eine solch schillernde Zusammenstellung auf der Bühne erleben will, kann das am morgigen Sonnabend auf der ­Expo-Plaza tun. Allerdings kann man Tickets nicht kaufen, sondern nur beim Radiosender Antenne Niedersachsen und dessen Internetpräsenzen ergattern. Neben Karten kann man dort auch ein eigenes „VIP-Klo“ gewinnen. Mehr wird nicht verraten. Ist vielleicht auch gar nicht schlimm.

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