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Wohin am Wochenende?

Ballett, Krökelturnier und Film-Perlen Wohin am Wochenende?

80 Ballettschüler und drei Profis zeigen den „Nussknacker“ im Theater am Aegi, ein Krökelturnier im Kickertreff an der Helmkestraße, Film-Perlen im Kommunalen Kino und ein Inklusions-Konzert. Das sind die HAZ-Veranstaltungstipps für das Wochenende.

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Ballettschüler und drei Profis zeigen den "Nussknacker"

Hannover. Es wird geschraubt und gebastelt, dekoriert und diskutiert. Dabei ist erst Hauptprobe. Ida, Eileen und Lilian, alle zwölf, sitzen im Saal des Theaters am Aegi und beobachten die Aufbauarbeiten. Sie werden unter anderem Schneeflocken spielen im „Nussknacker“, der am Sonntag hier über die Bühne geht. „Ein bisschen aufgeregt“ sind sie jetzt schon, sagt Eileen, viele Monate haben sie sich mit dem Stück beschäftigt.

Initiatorin ist die Frau, die gerade an der Rampe steht und gestikulierend mit dem Tontechniker hinten im Saal kommuniziert: Renata Kesten. 80 der 130 Kinder und Jugendlichen ihrer Ballettschule werden das Ballettmärchen nach Peter Tschaikowskys Musik umsetzen. Zwischen vier und 17 Jahren sind die Mädchen - nein, halt: „Ein Junge ist dabei, er hat gerade erst angefangen“, sagt die gebürtige Polin, die seit 2004 in Bothfeld Ballett lehrt - und die Schüler immer wieder zeigen lässt, was sie können. „Die Kinder sollen ein Ziel haben“, sagt sie, „das ist besser, als nur so vor sich hin zu tanzen.“ Selbst von ihren „Pampers-Rockern“, den Vierjährigen, wollten einige mitmachen. „Die können auf der Bühne unter dem Tannenbaum spielen, wir stellen ein Schaukelpferd hin. Sie sollen die Stimmung aufnehmen“, sagt die Tanzlehrerin. Weil der „Nussknacker“ anspruchsvoll ist und Kesten nicht kürzen wollte, bekommt sie Hilfe von Profis aus der Stadt: Gemma Pearce, Joseph Gray und Lilit Hakobyan vom Ballett der Staatsoper tanzen einige Passagen, die für die Ballettschüler noch zu schwer sind.

Sonntag, 15 Uhr, im Theater am Aegi. Karten an allen HAZ-Ticketshops.

Inklusives szenisches Konzert

Unter den feinen Klängen von Mozarts Sinfonie in G-Moll wiegt sich ein altes Ehepaar verträumt hin und her, den Blick melancholisch in die Ferne gerichtet. Die Streicher verstummen, und von allen Seiten strömen Kinder auf die quadratische Bühne. Begleitet von pulsierenden Schlaghölzern und schrägen Pfeiftönen wirbeln sie unbeschwert Hula-Hoop-Reifen durch die Luft, schleudern Springseile und tanzen um die Senioren herum. Um „das Glück zu Sein“ geht es an diesem Wochenende in der Marktkirche. Eine lebendige Gruppe von 90 Musikern, Tänzern und Schauspielern erzählt die Geschichte des alten Paares, das sich auf eine Reise durch seine Kindheit, Jugend und Erwachsenenzeit begibt und am Ende wehmütig, aber glücklich im Alter ankommt.

Das Besondere: Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung Hand in Hand. „Zum zweiten Mal haben wir ein solches inklusives Konzert in das Programm des Hannoverschen Inklusiven Soundfestivals aufgenommen“, erzählt Initiatorin und Festivalleiterin Christiane Joost-Plate. „Die Altersspanne der Mitwirkenden reicht von sieben bis 77 Jahren.“

„Das Glück zu Sein“ wird Freitag und am Sonnabend jeweils um 20 Uhr in der Marktkirche aufgeführt. Der Eintritt kostet 
12 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Krökelturnier im Kickertreff


Am heutigen Freitag steigt ein Hobby-Krökelturnier unter Profi-Bedingungen in Hannovers größtem Kickertreff, der Krökelbar an der Hainhölzer Helmkestraße 5a. Ligaspieler müssen draußen bleiben oder dürfen höchstens beraten. Für das Finale wird eine Tribüne aufgebaut, den Gewinnern winken Preise. Anmeldungen vor Ort zwischen 18 und 19 Uhr in Zweierteams. Die Startgebühr kostet pro Nase 5 Euro. Die Krökelbar ist allgemein zugänglich und normalerweise werktags von 18 bis 22 Uhr geöffnet. An jedem ersten und dritten Freitag im Monat startet um 20 Uhr ein Spaßturnier für jedermann.

Film-Perlen im Kommunalen Kino

Mit Sekt, Kaffee, Kuchen und einer großen Portion Toleranz eröffnet am Sonntag um 16.30 Uhr das schwul-lesbische Filmfest „Perlen“ im Kommunalen Kino (Sophienstraße 2). Mal humorvoll, mal nachdenklich nähert sich das vielfältige Programm dem Thema Akzeptanz in deutschen und ausländischen Spielfilmen, Kurzfilmen und Dokumentationen. Eröffnet wird das Filmfest vom südafrikanischen Drama „While you weren’t looking“, das feinfühlig homosexuelle Liebesgeschichten verwebt. Das Filmfest endet am 24. Oktober. Kinokarten kosten 6,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro.

Kolping feiert
 150-jähriges Bestehen

Die 15 Kolpingfamilien im Bezirk Hannover feiern am Sonnabend ihr 150-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum des christlichen Verbandes steht um 14.30 Uhr in der Basilika St. Clemens ein Festakt mit Oberbürgermeister Stefan Schostok auf dem Programm. Um 18 Uhr gibt es einen Gottesdienst mit Propst Martin Tenge. Parallel dazu ist im Kolpinghaus, Escherstraße 12, eine Ausstellung zur Geschichte der Kolpingfamilien zu sehen. Im Jahr 1865 war die erste Kolpingfamilie als Katholischer Gesellenverein gegründet worden.

Rauschenberger spielt im Lux

Die hannoversche Deutschpopband Rauschenberger kommt auf ihrer Tournee am Sonnabend zu Hause vorbei: Um 20 Uhr stellt das Quartett um Sänger Daniel Rauschenberger das neue Album „Wir sind alle“ im Lux am Schwarzen Bären vor. Im Vorprogramm von Johannes Oerding, Tonbandgerät, Revolverheld und Michael Schulte haben sich Rauschenberger einen Namen gemacht. Das neue Album erscheint auf dem eigenen Label – und ist auch nach dem Konzert im Lindener Club erhältlich. Tickets kosten 15 Euro an der Abendkasse.

Chorabend in Hainholz

Die Chorstadt Hannover macht ihrem Namen auch an diesem Wochenende wieder alle Ehre: In der Hainhölzer St.-Marien-Kirche beginnt um 18 Uhr ein Chorabend mit russischer, türkischer und Gospelchormusik. Gaststars sind die Sänger des A-cappella-Ensembles Vocaldente.

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Von Redakteur Uwe Kranz

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