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Wohin am Wochenende?

Ausflugstipps für Hannover Wohin am Wochenende?

Auch am letzten Wochenende vor Weihnachten gibt es wieder viel Programm in und um Hannover. Während viele noch nach Weihnachtsgeschenken suchen, gastiert in der Tui-Arena Holiday on Ice, in Anderten singt Ulla Meinecke und auch über das letzte Fußballjahrhundert kann man einiges erfahren.

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Quelle: HAZ Montage

Eisshow in der Tui Arena

Endlich mal wieder Eis in der Tui- Arena! Weil es bei den Hannover Scorpions ja mittlerweile ein, zwei Nummern kleiner zugeht, muss es eben ein Show-Event sein – in diesem Fall ein Klassiker: Holiday on Ice gibt es gefühlt, seit es gefrorenes Wasser gibt, tatsächlich aber seit 1943, als es als kleine Show in einer Hotellobby begann. In Europa tourt die Show seit 1951. Die Macher haben 328 Millionen Besucher gezählt und sind damit im Guinness-Buch der Rekorde gelandet. In der Tat hat es die Mischung aus Theater, Tanz, Oper, Pop, Magie, Musical, Akrobatik und ganz großer Geste ziemlich kühl durch alle Event-Hitzigkeiten der vergangenen Jahrzehnte geschafft und gastiert nun drei Tage und sechs Vorstellungen lang an der Expo-Plaza. Am heutigen Freitagabend um 19 Uhr geht es mit der Premiere los.

„Believe“ heißt das Thema, es dreht sich um die Romeo-und-Julia-Geschichte, die auf dem Eis allerdings ohne tragische Einbrüche auskommt und entgegen dem shakespearschen Vorbild ein schickes Happy-End hat. Insgesamt 34 kostümierte Eisläufer werden bei der Umsetzung der Geschichte durch die Halle kurven, gleiten und springen, dazu gibt es das Gesangsduo Nica & Joe. Lichtregisseure und Sounddesigner besorgen den Rest. Aus dem Mund des leitenden Geschäftsführers Michael Duwe vom Veranstalter Stage Entertainment klingt das dann so: „Wir untermalen die Gefühle des Liebespaars und schaffen eine magische Harmonie zwischen unserer Musik und den hochkarätigen Performances auf dem Eis.“

Wer der Geschichte dennoch nicht ganz folgen kann, dem hilft eine Dame, die das hierzulande bekannteste Gesicht der Show, aber eigentlich gar nicht da ist. Sylvie Meis, ehemalige van der Vaart, wird eine Art Erzählmoderation der Geschichte übernehmen, allerdings nur von einem großen Bildschirm. „Believe“ sei, so die holländische Moderatorin, „eine unglaubliche Show, ich werde in jeder Vorstellung auf Screens zu sehen sein. Toll!“

Weitere Vorstellungen nach der heutigen Premiere: Sonnabend 13, 16.30, 20 Uhr, Sonntag 13 und 16.30 Uhr. Tickets und weitere Informationen unter (0 18 05) 44 14 und www.holidayonice.de.

Rapper Curse feiert mit „Feuerwasser“

Vor 15 Jahre hat Rapper Curse sein viel beachtetes Debüt „Feuerwasser“ veröffentlicht. Nach Alben wie „Von Innen nach Außen“ und „Freiheit“ hatte er die Lust am Reimeschmieden zwischenzeitlich verloren. „Ich kam mir vor wie ein Beamter“, sagte er im HAZ-Interview. Jetzt ist einer der tiefsinnigsten und wortgewandtesten Rapper Deutschlands zurück – und stellt alte und ganz neue Hip-Hop-Songs am heutigen Freitag ab 20 Uhr live im Musikzentrum, Emil-Meyer-Straße 26–28, vor. Der Eintritt zur „Feuerwasser 15“-Show kostet 30 Euro.

Fett, fliegend, Festival: Caroline und Co bei Faust

Das Minifestival „Die Fette Caroline Kann Fliegen“ gehört seit acht Jahren in Hannover zur Vorweihnachtszeit wie Glühwein und gebrannte Mandeln. C for Caroline (Bild), Fat Belly und Ich Kann Fliegen sind die namensgebenden Bands des Abends und wollen dafür sorgen, dass es kuschelig warm, aber auf keinen Fall zu gemütlich bei Faust in der 60er-Jahre-Halle wird – es soll schließlich gerockt werden. Trotz großer Geheimniskrämerei werden die Musiker auch wieder gegenseitig Songs covern. Welche? Die Antwort gibt’s am heutigen Freitag ab 20 Uhr. Der Eintritt kostet 14 Euro.

Viele Sänger bei St. Nicolai in Bothfeld

Der Männergesangverein Concordia Hannover-Bothfeld bittet zum Weihnachtskonzert, und da kommt personell richtig was zusammen. Nicht nur die Gesangssolisten Heidrun Klava und Gerhard Domurath, sondern auch der Bothfelder Frauenchor wird die Concordia-Sänger unterstützen. Gemeinsam werden sie am Sonnabend um 18 Uhr (statt um 19 Uhr, wie in Teilen unserer gestrigen Ausgabe irrtümlich vermeldet) in der St.-Nicolai-Kirche an der Sutelstraße die Besucher auf das Fest einstimmen. Der Eintritt ist frei, am Ausgang werden die Besucher um Spenden für die Chorarbeit gebeten. Man ahnt: Je besser das Konzert, desto höher der Betrag im Klingelbeutel.

Ulla Meinecke singt in Anderten

„Du bist die Tänzerin im Sturm“ – eine der großen Deutschpopzeilen der frühen Achtzigerjahre. Ulla Meinecke war damals ein Popstar. Heute ist sie Schauspielerin, Dichterin, Autorin. Und Sängerin ist sie auch immer noch – am Sonnabend zum Beispiel. Da spielt sie mit den beiden Multiinstrumentalisten Ingo York und Reinmar Henschke im Alten Bahnhof Anderten, und, ja, es wird auch die alten Hits geben: Ihre Version von Paul Simons „50 Ways to Leave Your Lover“, und natürlich auch die Tänzerin. Gegen 20.30 Uhr geht es in Anderten los. 

Filmklassiker mit Live-Musik

Er ist wie kaum ein anderer Filmklassiker zensiert, beschnitten und verboten worden: Sergej M. Eisensteins „Panzerkreuzer Potemkin“. Die restaurierte Urfassung des UdSSR-Films von 1925 über die Meuterei von dessen Besatzung gegen zaristische Offiziere liegt mittlerweile vor, das Kino im Künstlerhaus zeigt sie am Sonnabend um 20.15 Uhr in ihrer Reihe Soundtrax. Die Musik zu diesem Stummfilm wird, so das Credo dieser Filmreihe, live gespielt – diesmal von Werner Loll und seinem Sextett. Mehr Infos unter koki-hannover.de. Karten unter (05 11) 16 84 55 22.

Ein Jahrhundert Fußball

Jörg Janze weiß viel über Fußball. Vor allem den im Raum Hannover, den er seit den Vierzigerjahren verfolgt und recherchiert. Wer sich für die Entwicklung des Fußballs im Raum Hannover interessiert, sollte sich anhören, was Janze zu sagen hat – an diesem Sonntag um 17 Uhr bei der SG 1874 in der Steintormasch 48, die den Abend zusammen mit dem Netzwerk Archive Linden-Limmer organisiert hat. Janze hat jede Menge Daten und Fakten gesammelt, er wird den Werdegang von hannoverschen Mannschaften erklären und auch manche Anekdote aus all den Jahren einstreuen, die er selbst erlebt oder bei seinen langen Nachforschungen ausgegraben hat.  

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Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

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