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Wohin am Wochenende?

Ausflugstipps Wohin am Wochenende?

Im Tiergarten in Kirchrode werden zahlreiche Besucher zum Tiergartenfest erwartet, auf dem Schützenplatz geht das Oktoberfest zu Ende und Literaturfans kommen bei der "24h Literaturwerkstatt" auf ihre Kosten.  Das sind die besten Ausflugsziele für das Wochenende in Hannover.

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Quelle: HAZ/M

Beliebtes Fest mit Tradition im Tiergarten

Die Baumscheibe ist auch in diesem Jahr die Eintrittskarte beim Tiergartenfest am Sonnabend . Die Kinder, die ein solches Holzticket vorweisen können, haben sich das auch redlich verdient. Denn sie haben entweder in den vergangenen zwei Wochen gesammelte Kastanien oder Eicheln oder beides als Tierfutter bei den umliegenden Wertstoffhöfen abgeben. Oder bringen direkt am Sonnabend etwas mit und bekommen das Stück Stamm – mit Aufdruck – vor Ort. Traditionell ist das Tiergartenfest gut besucht. Deshalb sind die Parkmöglichkeiten rund um das Gelände begrenzt. Denn zu dem ohnehin nicht üppigen Parkplatzangebot kommen Baustellen, die weiteren Platz wegnehmen. Besucher sollten deshalb entweder mit dem Fahrrad oder mit der Stadtbahnlinie 5 kommen. Um 13 Uhr geht es los beim Tiergartenfest, das es seit fast 40 Jahren gibt.  Auf die Kinder warten allerhand Angebote zum Spielen und Mitmachen. Beispielsweise können sie mit Hilfestellung einen Nistkasten bauen und mit nach Hause nehmen, sie können sich aber auch Lampions basteln – oder gleich eine Laterne mitbringen. Um 18.30 Uhr endet nämlich das Fest mit einem großen Laternenumzug. Für die Erwachsenen bleibt eine Erfahrung, die auch ohne Tier und Nistkasten ein Erlebnis ist: Den Wald mit allen Sinnen genießen.

Letzte Chance aufs Oktoberfest

Wer das Oktoberfesti n Hannover noch nicht besucht hat, sollte sich sputen: Nur noch bis Sonntag gastiert die Veranstaltung auf dem Schützenplatz. Am Freitag gibt es deshalb gegen 21.45 Uhr noch ein letzten Höhenfeuerwerk – unter dem Motto "99 Luftballons". Schon vorher, um 18.30 Uhr, startet der Laternenumzug. Treffen und kostenlose Laternenausgabe ist am  Eingang Bruchmeisterallee/Gilde Tor vor dem Kasperletheater. Es erwartet jedes Kind eine Freifahrt auf einem Kinderkarussell der Wahl. Wer mit einer selbst gebastelten Laterne am Umzug teilnimmt, erhält eine kleine Überraschung.

Typisierungsaktion für krebskranke Vanessa

Die 26 Jahre alte Krankenschwester Vanessa ist an akuter Leukämie erkrankt. Seit August liegt sie in der Medizinischen Hochschule. Eine Chemotherapie hat sie über sich ergehen lassen, aber zur Gesundung braucht sie einen passenden Stammzellspender. Und den sucht sie weiterhin. Freunde und Familie haben deshalb auf zahlreichen Kanälen einen Aufruf gestartet. Am Sonnabend läuft von 11 bis 16 Uhr eine Typisierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) an der MHH. Die Registrierung findet in den Hörsälen G und H der MHH statt. Der genaue Ort wird vor Ort durch Helfer ausgeschildert.

Lange lesen in der Werkstatt

Literatur rund um die Uhr? Ganz so schlaflos wird es nicht zugehen beim neuen hannoverschen Kulturformat „24h Literaturwerkstatt“, aber es wird ein Mammutprogramm für Lese- und Vorlesefans, so viel steht fest. Gelesen wird, wie man es sich so denkt, in Buchhandlungen und Bibliotheken, aber auch in Rathäusern, Musikkneipen, Vereinslokalen, Ateliers oder auf dem Maschsee. An dessen Nordufer legt am Sonnabend um 15.30 Uhr das Solarschiff der Üstra ab, an Bord die Autorin Ilo Gansel und weitere Mitglieder des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller – und hoffentlich viel Publikum. Nicht ganz so beweglich, aber doch immer auf der Reise ist Autorin Julia Sander, die am Sonnabend um 11 Uhr ihr „World MObile Petry Office“ eröffnet – und allen Interessierten vor Ort Gedichte schreibt. Los geht‘s heute Abend um 19 Uhr im Atelier Krass Unartig, wo Kersten Flenter und Paul Sturm „1 kleines Fest der Poesie“ feiern. Alle Infos, alle Orte, alle Zeiten: www.hannover.de.

Herr Jürgens und Herr Erhardt

Zwei Verbeugungen am Sonntagabend : Während sich Jörn Brede in Begleitung eines Pianisten im Neuen Theater von 20.15 Uhr an dem wortreichen Werk Heinz Erhardts unter dem Titel „Heute wieder ein Schelm“ widmet, lässt Michael von Zalejski in der Marlene die Lieder von Udo Jürgens aufleben – in einer Mischung aus Chansonabend und Schlagerkonzert. Um 19.30 Uhr geht es los. Falls sie also irgendwann des Nachts Udo Jürgens oder Heinz Erhardt im Oscar‘s oder Alexander zu sehen oder hören meinen – es liegt nicht am Alkohol.  

Kunstkino im Dreieck

Eine Kinopremiere der besonderen Art: Am Sonntag ist der 1. European Art Cinema Day, und er wird auch in Hannover gefeiert. Für ein Tagesticket zum Preis von 15 Euro kann man zwischen drei Häusern pendeln und von vormittags bis abends Filme gucken. Los geht es mit „Saint Amour“ im Hochhaus-Kino, einer Vorpremiere mit Untertiteln, Kaffee und Croissants. Um 11.30 Uhr steigt das Kino am Raschplatz ein und zeigt die Dokumentation „CinéKino – Kinospaziergänge zwischen Frankreich und Deutschland“. Dritter Schau-Platz im Bunde ist das Apollo an der Limmerstraße, wo um 14 Uhr „Pippi im Taka-Tuka-Land“ gezeigt wird. Bis zum Abend laufen dann Klassiker wie „Robinson Crusoe“, „Der dritte Mann“ und „Alexis Sorbas“. Mit „Neruda“ um 20.30 Uhr im Raschplatz-Kino geht der Kunstkinotag zu Ende – inklusive Weinumtrunk. Alle Infos unter www.filmkunstkinos-hannover.de.

Aus dem Leben eines Trommlers

Er hat 50 Jahre hinten gesessen und für andere gearbeitet. Das liegt für die meisten Schlagzeuger in der Natur der Sache, und auch am Freitagabend wird Jürgen Zöller an seiner geliebten „Schießbude“ sitzen. Doch nun geht es mal um ihn. Der Mann, der für Supermax, James Last und nicht zuletzt 30 Jahre lang für BAP getrommelt hat, erzählt im Pavillon seine Geschichte in Rocksongs. Mit seinen Musikerfreunden Christof Stein-Schneider (Fury), Steffie Stephan (Lindenberg), Lyle Närvänen (Leningrad Cowboys) und Tony Carey (Rainbow) singt er sich durch sein Leben, seine Kindheit, seine Familie und den guten, alten Rock ‘n‘ Roll, den der Frankfurter seit einem halben Jahrhundert bereichert. Zöller und Konsorten begeben sich von 20 Uhr an auf ihre „Flucht nach vorn“. 

Theater auf allen Ebenen

Malik Davis kann sich auf besondere Art bewegen. Tricking heißt die Sportart, die gleichermaßen Tanz ist und durch ihre Mischung aus Explosivität und Poesie ein optisches Spektakel ist. Der ehemalige Leistungssportler Malik ist einer der Vorreiter der noch jungen Szene. Dass diese Kunstform auch ins Theater passt, zeigt die Produktion „Nacht des Orakels“, die die Commedia Futura in der Eisfabrik am Freitag und Sonnabend , jeweils um 20 Uhr in der Eisfabrik zeigt. Die Geschichte spürt den Tiefen von Paul Austers Roman „Oracle Night“ nach und lotet dabei die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, zwischen Tag und Traum aus. Das geschieht nicht zufällig auch in der Eisfabrik auf mehreren Ebenen, auf der Leinwand und auf der Bühne. Am Boden – und dank Maliks Kunst manchmal in kunstvoller Bewegung in der Luft. Weitere Informationen unter www.commedia-futura.de.

r.

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