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Wohnquartier am Annastift wird barrierefrei

Platz für 1000 Menschen Wohnquartier am Annastift wird barrierefrei

Es wird eine Siedlung im Grünen, ein eigenes kleines Viertel - und es wird komplett barrierefrei sein: Rund 400 Wohnungen und 32 Reihenhäuser soll das Vitalquartier umfassen, das auf einer Brachfläche am Annastift gebaut wird.

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Skizzen geben erste Eindrücke in die Architektur des Vitalquartiers. Derzeit erstreckt sich dort eine Brachfläche.

Quelle: Bilder: Diakovere

Hannover. „Dort entsteht ein völlig neues Quartier, das in Sachen Inklusion Vorbildcharakter hat“, sagt Achim Balkhoff, Unternehmenssprecher von Diakovere. Das Annastift, das zu dem Diakonie-Konzern gehört, hat in der vergangenen Woche die Verträge mit dem Investor unterzeichnet.

Das Vitalquartier wird eines der größten neuen Wohnviertel in der wachsenden Stadt. Insgesamt sollen bis zu 1000 Menschen hier leben. Neben Wohngemeinschaften sollen auch familiengerechte Reihenhäuser und Wohnungen für generationsübergreifendes Zusammenleben entstehen. Außerdem sind auf dem vier Hektar großen Gelände zwischen Wülfeler und Paderborner Straße Einkaufsmöglichkeiten und eine Kita geplant. Auch ein Quartiersplatz sowie ein Landschaftspark mit Teich sollen an der Seelhorst entstehen.

Obwohl das Viertel am Annastift besonders auf Menschen ausgerichtet ist, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, solle es kein reines Senioren- oder Behindertenquartier sein, sagt Diakovere-Sprecher Achim Balkhoff: „Es geht um ein gesundes Miteinander ganz unterschiedlicher Gruppen von Menschen.“

Insgesamt kostet das Viertel, das die Norddeutsche Wohnbau, der Hanseatische Immobilienverband und das Annastift errichten, rund 100 Millionen Euro. Diakovere investiert rund 16,2 Millionen Euro, unter anderem in Wohngruppen für Menschen mit Behinderung. Die Bauarbeiten sollen Ende 2017 beginnen.

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