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Wohnungslosenhilfe und Jobcenter schließen 
Kooperation

Hilfepläne Wohnungslosenhilfe und Jobcenter schließen 
Kooperation

Die Jobcenter der Region Hannover und sechs Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe ziehen künftig an einem Strang: Um Wohnungslose langfristig wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren, haben sich Jobcenter und Einrichtungen wie das Diakonische Werk, Karl-Lemmermann-Haus, die Jugendwerk-siedlung und das Werkheim Büttnerstraße auf einheitliche Hilfepläne verständigt.

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Um Wohnungslose langfristig wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren, haben sich Jobcenter und verschiedene Einrichtungen auf einheitliche Hilfepläne verständigt.

Quelle: Archiv

Hannover. Auf der Grundlage der Hilfepläne schließen die Jobcenter mit den Hilfebedürftigen eine sogenannte Eingliederungsvereinbarung ab. In der Region Hannover leben rund 2500 Menschen ohne gesicherte Unterkunft; etwa 80 Prozent von ihnen beziehen Hartz-IV-Leistungen.

„Damit erhalten die Betroffenen Hilfe aus einer Hand“, sagte Peter Waldburg, stellvertretender Leiter des Jobcenters, weil immer auch festgelegt werde, wer die Verantwortlichkeit je Fall habe. „Jeder macht das, was er am besten kann“, umschrieb Pastor Rainer Müller-Brandes vom Diakonieverband Hannover-Land das Verfahren. Die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe unterstützen die Betroffenen etwa bei der Suche nach Wohnraum, medizinischer Hilfe und beim Ausfüllen der Anträge auf Grundsicherung. Sobald sich die Situation der Hilfesuchenden stabilisiert hat, erstellen die Jobcenter mit den Betroffenen gemeinsam Pläne zur Wiedereingliederung, darunter Qualifizierungsmaßnahmen wie Bewerbungstrainings oder Arbeitsgelegenheiten. „Die Kooperation ist das Scharnier, die beide Hilfesysteme zusammenführt“, sagte Jörg Matthaei vom Werkheim.

20 Jahre „DüK“: Mit einem Fest wurde gestern das 20-jährige Bestehen des Tagestreffpunkts „DüK“ gefeiert. Die Einrichtung des Diakonischen Werks Hannover bietet täglich 60 bis 70 Wohnungslosen ein „Dach überm Kopf“. Das Hinterhaus in der Lavesstraße ist für Männer und Frauen in Not so etwas wie ein Zuhause, wo sie waschen, duschen, kochen und Schreibarbeiten erledigen können, aber auch Freunde treffen und zur Ruhe kommen. Das „DüK“ ist Teil des stadtweiten Netzwerks der Wohnungslosenhilfe, zu dem auch der Kontaktladen „Mecki“ oder die Beratungsstelle Hagenstraße gehört.

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