Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Wunstorfer Airbus wieder in der Luft
Hannover Aus der Stadt Wunstorfer Airbus wieder in der Luft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 17.07.2015
Von Gunnar Menkens
Neustart des Transporters A400M am Dienstag in Wunstorf. Quelle: Michael Wallmueller
Anzeige
Wunstorf

Ein Sprecher der Luftwaffe sagte nach der Landung: „Alles ist gut gegangen.“

Trotz des Airbus-Crashs in Spanien lässt die Bundeswehr ihren A400M wieder fliegen.

Darauf hatten alle gehofft bei der Bundeswehr nicht nur in Wunstorf, aber die Ungewissheit flog wohl ein bisschen mit. Es war der erste Flug der neuen Transportmaschine, nachdem ein baugleiches Modell vor zwei Monaten im spanischen Sevilla abgestürzt war. Luftwaffeninspekteur Karl Müllner sprach daraufhin ein Flugverbot für den A400M aus, solange, bis die Unglücksursache geklärt sei. Experten fanden dann heraus, dass eine fehlerhafte Software zum Ausfall von drei der vier Triebwerke geführt hatte. Bei dem Unglück kamen vier Besatzungsmitglieder ums Leben.

Vor dem ersten Start des Wunstorfer Airbus Dienstag gab es umfangreiche Prüfungen der Maschine am Boden, auf die Software habe man besonderen Wert gelegt, „da wurde alles auf links gedreht, weit über das geforderte Maß hinaus“. Fehler wie in Spanien seien jedoch nicht gefunden worden. In der Luft über Norddeutschland testeten zwei Piloten die Belastungsfähigkeit und Alltagstauglichkeit des Airbus, flogen enge Kurven und steile Sinkflüge. Das Flugzeug wird nun wieder regelmäßig in der Luft getestet, bis es nach Ansicht des Herstellers seine Einsatztauglichkeit erreicht hat. Der A400 M ist das einzige Exemplar der Bundeswehr, das Lufttransportgeschwader 62 Wunstorf bleibt Standort des neuen Flugzeugtyps.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Aus der Stadt Neue Medizinstrategie der Diakonischen Kliniken - "Gesundbeten hilft nicht"

Die Diakonischen Dienste Hannover (DDH) haben ihre Medizinstrategie 2020 vorgestellt - die medizinische Versorgung soll auf drei Standorte konzentriert werden. Umbau, Immobilienverkauf, Fördergeld und Personalabbau sollen Anna-, Henrietten- und Friederikenstift zukunftsfähig machen. Dafür sollen bis 2018 insgesamt bis zu 160 Stellen gestrichen werden.

Gabi Stief 17.07.2015
Aus der Stadt Grundstein für neuen Plenarsaal - Jetzt geht der Aufbau am Landtag richtig los

Wie ein tristes Betonskelett wirken derzeit die Reste des alten Plenarsaals in Hannover. Das soll sich bis 2017 ändern. Ein helles, modernes und transparentes Parlament soll im Herzen Hannovers entstehen. Der Anfang dafür ist gemacht - mit einer Kupferschatulle.

14.07.2015

Eine verirrte Rabenkrähe hat am Dienstagvormittag für Aufregung in einem Restaurant gesorgt. Das Tier war durch ein offenes Fenster in das Pier 51 am Maschsee gelangt und hatte den Ausgang nicht mehr gefunden. Erst die Tierrettung der Feuerwehr Hannover konnte die Krähe befreien.

14.07.2015
Anzeige