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Aus der Stadt "Xavier" fällt mehr als 400 Bäume in Hannover
Hannover Aus der Stadt "Xavier" fällt mehr als 400 Bäume in Hannover
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00:18 16.10.2017
Forstwissenschaftler Johannes Drechsel zeigt die Sturmschäden in der Eilenriede. Quelle: Andrea Brack
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Hannover

Kräftige Eichen und Buchen liegen entwurzelt auf dem Waldboden, abgebrochene Äste hängen in den Baumkronen: “Xavier” hat im Stadtwald deutliche Spuren hinterlassen. Eine Woche nach dem Sturm, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 113 Stundenkilometern über den Norden fegte, laufen die Aufräumarbeiten in der Eilenriede und anderen Wäldern in der Stadt auf Hochtouren. Für die Forstmitarbeiter heißt es weiterhin: Umgestürtze Bäume sägen, Wege freiräumen, Gefahrenstellen absichern.

Rückblick: "Xavier" fegte Anfang Oktober über die Region Hannover hinweg. So haben HAZ-Leser das Sturmtief erlebt. 

“Vorrang haben die Radwege. Ganz besonders Hauptverkehrsadern wie hier vom Bischofshol zum Döhrener Turm ”, sagt Bernhard Hans Jörg. Der 43-Jährige ist stellvertretender Revierleiter und für die südlichen Stadtwälder mitverantwortlich. Um ihn herum liegen kräftige Stämme wie Mikadostäbe auf dem matschigen Waldboden. Nebenwege seien noch nicht komplett gesichert. Radfahrer und Jogger sollten dort noch besonders aufpassen, rät er.

Die erste Bilanz der Förster: Mehr als 400 Bäume fielen dem Sturm im gesamten Stadtgebiet zum Opfer – überwiegend Eichen und Buchen. Eigentlich gelten genau diese Bäume als besonders stabil. “Es hat in den letzten Monaten so viel geregnet, dass der durchnässte Boden keinen Halt mehr geboten hat”, erklärt Forstwissenschaftler Johannes Drechsel, der in der Eilenriede nahe dem Messeschnellweg die Sturmschäden inspiziert.

Nach Sturm "Xavier": So wird in der Eilenriede aufgeräumt.

Noch eine Woche wird es womöglich dauern, bis die 26 Forstmitarbeiter die letzten Spuren von “Xavier” in den etwa 1400 Hektar Stadtwald beseitigt haben.

bra

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