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Zahl der Autodiebstähle geht zurück

Mehr Einbrüche in Autos Zahl der Autodiebstähle geht zurück

Die Bemühungen von Polizei sowie Landes- und Bundeskriminalamt gegen Autodiebe haben Erfolg. Seit 2012 sinkt die Zahl der Fahrzeuge, die in der Landeshauptstadt gestohlen werden, stetig. Sowohl von 2012 auf 2013 als auch von 2013 auf 2014 verzeichnete die Polizeidirektion mehr als 8 Prozent weniger Diebstähle.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Hannover . „Auch in diesem Jahr setzt sich dieser Trend fort“, sagt Polizeisprecher Thorsten Schiewe.Mit dieser Entwicklung folgt Hannover dem landes- und bundesweiten Trend. In ganz Niedersachsen wurden im vergangenen Jahr ebenfalls fast 6 Prozent weniger Autos gestohlen als im Vorjahr. Bundesweit beträgt der Rückgang laut des Bundeslagebilds des BKA 4 Prozent. Einzig die in Hannover ebenfalls von 31,62 auf 26,49 Prozent gesunkene Aufklärungsrate bei den Kraftfahrzeugdelikten trübt den Erfolg.

Doch dagegen macht die Polizei nun mit einem Maßnahmenkatalog auf nationaler Ebene mobil, den Bund und Länder gemeinsam entwickelt haben. Damit erhoffen sich die Ermittler in den Bundesländern, dass sie die Autodiebe nicht nur über ihre Landesgrenze hinweg verfolgen können. Auch durch die internationale Zusammenarbeit über die deutschen Grenzen hinweg sollen die Autoschieber im Ausland dingfest gemacht werden.

Denn die vor allem in den östlichen Bundesländern aktiven Autodiebe bringen ihre Beute meist über die polnische Grenze und verkaufen sie dort weiter. „Die internationale Kfz-Verschiebung wird von hoch qualifizierten, spezialisierten und in der Regel arbeitsteilig vorgehenden Tätergruppierungen, vornehmlich polnischer und litauischer Herkunft dominiert“, heißt es in einer Pressemitteilung des BKA. Dennoch seien zwei Drittel der mehr als 18 000 Tatverdächtigen, die die Polizei 2014 ermittelte, deutsche Staatsangehörige.

Eine weitere Vorgehensweise der Autodiebe ist die Verwertung der Einzelteile aus den Wagen. Häufig werden die gestohlenen Autos über die Grenze gebracht und dann in einer Werkstatt in ihre Komponenten zerlegt. Die ausgebauten Airbags, Navigationsgeräte, Motoren, Getriebe und Karosserieteile würden dann in Internetportalen zum Kauf angeboten.

Auch in Hannover macht dieses Vorgehen offenbar Schule. Während der Diebstahl von ganzen Autos seit zwei Jahren rückläufig ist, steigt die Zahl der schweren Diebstähle aus Kraftwagen seit 2012 kontinuierlich an. Während Kriminelle 2012 insgesamt 2658 Autos aufbrachen, um daraus Navis, Airbags oder Audioanlagen zu stehlen, waren es 2014 schon 3081. Das entspricht einer Zunahme von fast 16 Prozent.

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