447 neue Freiwillige (2008 waren es 376) konnten im vergangenen Jahr gewonnen werden, sodass jetzt knapp 5000 Menschen im FWZ registriert sind. 80 Prozent der neuen ehrenamtlichen Mitarbeiter sind zwischen 16 und 49 Jahre alt, der Anteil der Frauen liegt bei 66 Prozent.
Gut besucht war auch das dem Freiwilligenzentrum angeschlossene Café f in der Karmarschstraße 30/32. Rund 8000 Besucher, darunter Schüler, Teilnehmer von Schulungen und Gruppen, besuchten die Einrichtung, 2008 waren es etwa 5000. Zu den Mitgliedern des FWZ gehören jetzt 24 gemeinnützige Einrichtungen, 30 Private sowie zwölf Unternehmen, darunter die Üstra, VGH und die Verlagsgesellschaft Madsack. Neu im vergangenen Jahr hinzu kamen htp, VGH und Bosselmann. Mit VW und der Sparda-Bank wurden Kooperationsverträge geschlossen.
Als herausragendes Ereignis im vergangenen Jahr anlässlich des zehnjährigen FWZ-Geburtstags bezeichnete Ingrid Ehrhardt die Verleihung des Ehrenamtspreises „Leinestern“ zur Förderung der hannoverschen Engagementkultur. Auch in diesem Jahr soll der Preis in Kooperation mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung wieder verliehen werden. Die Leser der HAZ waren 2009 aufgerufen worden, über die „Freiwilligen des Jahres 2009“ abzustimmen.
Auch für dieses Jahr hat sich das FWZ viel vorgenommen. Neu aufgelegt wird das „Handbuch für Freiwillige“, um die ganze Spannbreite ehrenamtlicher Einsatzmöglichkeiten darzustellen. Der 15-minütige Image- und Dokumentarfilm „Die Paten“ ist kurz vor der Fertigstellung. Er beschreibt die Arbeit der „Ausbildungspaten“, ein Projekt zur Förderung der betrieblichen Ausbildung von Jugendlichen, und soll vor allem an Schulen verschickt werden. „Wir bekommen so viele Anfragen zu diesem Projekt, dass wir es nicht mehr schaffen, alle Initiativen zu besuchen“, begründete Ehrhardt die filmische Dokumentation, die mithelfen soll, die Projektidee weiterzutragen. Seit 2006 konnten für fast 100 Hauptschüler Ausbildungsplätze gefunden werden, die zuvor von „ihren“ Ausbildungspaten betreut wurden. Ebenso erfolgreich läuft die freiwillige Aufgabenhilfe „Lerntrainer“. „Der Bedarf an Freiwilligen ist hier kaum zu decken“, sagte Ehrhardt.
Noch in diesem Jahr wird in Kooperation mit der Stadt Hannover eine Hotline für Bürgerengagement eingerichtet. Die vierte Auflage der „Freiwilligenbörse“ ist für den 15. August geplant, wo sich 50 Projekte präsentieren können. Der Freiwilligentag für Unternehmen ist für den 1. Oktober geplant. Im Herbst beginnt erstmals für Kulturinteressierte eine Fortbildung, die einen Kulturführerschein erwerben können, um Interessierte an die Kulturszene heranzuführen. Weitere Informationen, auch zu Fortbildungsangeboten für die Freiwilligenarbeit, erteilt das Freiwilligenzentrum, Telefon (05 11) 3 00 34 46, oder hier im Internet.
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