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Stadt stellt mehr Sozialarbeiter ein

Flüchtlinge Stadt stellt mehr Sozialarbeiter ein

Die Stadt Hannover will bis zu 10 zusätzliche Integrationsmanager für Flüchtlinge einstellen, zunächst befristet. Derzeit helfen 44 Sozialarbeiter den Asylsuchenden in Hannover. Rund die Hälfte arbeitet in den großen Flüchtlingsunterkünften, zusammen mit den Betreibern der Einrichtungen.

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Hannover erwartet mehr Flüchtlinge und stockt das Personal beim Integrationsmanagement auf.

Quelle: dpa/Symbolbild

Hannover. Die Aufnahme weiterer Flüchtlinge in Hannover mache es nötig, das Personal aufzustocken, sagt Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf auf Nachfrage der SPD in ihrer ersten Ratssitzung am Donnerstag. Die städtischen Integrationsmanager sollen die Sozialarbeiter in den Flüchtlingsunterkünften unterstützen. Jeder Betreiber einer Unterkunft, etwa das Deutsche Rote Kreuz oder kirchliche Träger, stellt zunächst eigene Sozialarbeiter für die jeweilige Einrichtung ab. In den großen Sammelunterkünften Hannovers helfen zusätzlich die Integrationsmanager.

So arbeiten acht städtische Helfer in der Unterkunft im Oststadtkrankenhaus, vier im ehemaligen Baumarkt in Badenstedt, zwei im alten Bettenhaus des Siloah-Krankenhauses, vier im Deutschen Pavillon und zwei in der Notunterkunft im Möbelmarkt Boss. Mehr als die Hälfte der Integrationsmanager ist nicht einer bestimmten Flüchtlingseinrichtung zugeordnet. Sie werden "bei Bedarf", wie Beckedorf sagt, in kleineren Unterkünften eingesetzt.

"Die Verwaltung arbeitet aktuell an Standards für die soziale Betreuung durch das Integrationsmanagement", sagt die Sozialdezernentin. Genaue Kriterien für den Einsatz der Integrationsmanager in den Unterkünften sollen noch beschrieben werden, sagt Beckedorf.

Der Satz verwundert, da die Integrationsmanager schon seit einem Jahr im Einsatz sind. Ein paar Aufgabenbereiche scheinen aber doch schon festzustehen. Die Sozialdezernentin nennt die Themen Arbeit, Beschäftigung und Sprache. Die Integrationsmanager sollen dafür sorgen, dass Flüchtlinge eine Arbeit oder eine Ausbildung finden. Zudem helfen sie, Wohnungen für die Asylbewerber zu suchen. "Sofern Flüchtlinge in eine eigene Wohnung umziehen können, findet für einen begrenzten Zeitraum dort auch eine Nachbetreuung statt", sagt Beckedorf.

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