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Ziehen Mobile Welten in spanischen Pavillon?

Neue Heimat für Oldtimermuseum Ziehen Mobile Welten in spanischen Pavillon?

Für das ambitionierte Oldtimermuseum Mobile Welten zeichnet sich überraschend eine neue Perspektive ab. Es könnte in den leer stehenden Expo-Pavillon Spaniens ziehen. Der hat seit vergangener Woche neue Eigentümer.

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In den spanischen Pavillon könnte das Oldtimermuseum Mobile Welten einziehen.

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Die hannoverschen Projektentwickler Schramm & Schoen haben den leer stehenden Expo-Pavillon Spaniens neben dem Peppermint-Park gekauft. Sie haben für das schwer von Vandalismus gezeichnete Gebäude drei Entwicklungskonzepte, die jetzt auf Wirtschaftlichkeit geprüft werden. An erster Stelle stehe, einen Platz für die Mobilen Welten zu schaffen, sagte Christian Schoen gestern: "Wir sind selbst Oldtimerliebhaber und fänden es fantastisch, dem Konzept des Vereins einen Ort zu geben." Mobile-Welten-Vereinsvorstand Bernd Lange, im Hauptberuf Europaabgeordneter, erfuhr gestern durch einen Anruf der HAZ von der neuen Option. "Das ist großartig", sagte er spontan: "Der Standort ist exzellent mit Autos und Nahverkehr zu erreichen, die Messenähe ist ein weiterer Pluspunkt."

Die Mobilen Welten wollten eigentlich auf dem alten Louis-Eilers-Fabrikgelände in Ledeburg heimisch werden. Das Projekt verzögerte sich aber über Jahre wegen Brandschutzproblemen. Der Förderverein, der bereits Tausende Exponate aus der Auflösung des Stader Technikmuseums sowie eine umfangreiche Fahrzeugsammlung hat, sucht seitdem ein neues Domizil. Finanziert werden soll das Konzept mit einem Dreiklang: Museumseinnahmen, Eventeinnahmen aus der Vermietung für Betriebsfeste oder Großveranstaltungen sowie Merchandising. "In Hannover fehlen derartige Räume mit Platz für 200 bis 1500 Besucher und Eventcharakter", sagt Lange. Pavillonbesitzer Schoen betont allerdings, dass man am Anfang stehe. "Als Erstes werden wir mit der Expo Grund und der Stadtplanung sprechen, um Ideen abzustimmen", sagt er. Der Kronsberg entwickele sich derzeit positiv: "Da tut sich viel, deshalb trauen wir uns die Belebung des Pavillons zu." Weitere Ideen seien ein Großarchiv, wofür es Nachfrage gebe, oder auch eine Studentenwohnanlage. Eigentlich aber wolle man den Charakter der Immobilie erhalten, sagt 
Schoen: "Wir sind Architekten und würden die stützenfreie Stahlkonstruktion des Pavillons am liebsten bewahren."

Der Pavillon hatte zuletzt französischen Investoren gehört. Im Inneren wurden Treppen geklaut, Brände haben Spuren hinterlassen. Der Preis soll etwas über dem Bodenwert abzüglich Abrisskosten gelegen haben. Es gab mehrere Interessenten, Schramm & Schoen hat nach Angaben des Maklers Angermann das höchste Gebot abgegeben.     

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