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Zoll deckt Schmuggel mit Shisha-Tabak auf

6,5 Tonnen Wasserpfeifentabak Zoll deckt Schmuggel mit Shisha-Tabak auf

Weil Wasserpfeife-Rauchen immer beliebter wird, ist auch der Schmuggel des Tabaks ein lukratives Geschäft geworden. Hannoverschen Zollfahndern ist es nun gelungen, 6,5 Kilo geschmuggelten Shisha-Tabak zu beschlagnahmen. Jetzt läuft die Suche nach den Hintermännern.

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6,5 Tonnen geschmuggelten Shisha-Tabak beschlagnahmten die hannoverschen Zollfahnder Mitte April.

Quelle: dpa/Symbolbild

Hannover/Leipzig. Der Tabak der Marke "Al Fakher" war Mitte April mit einer Luftfrachtmaschine aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Leipzig gekommen. Das Hauptzollamt Dresden hatte die vier Paletten untersucht und war dabeo auf den unverzollten Wasserpfeifentabak gestoßen. Anschließend ermittelten die Fahnder ein Speditionsunternehmen aus Langenhagen als Empfänger.

Daraufhin informierten die Kollegen aus Dresden das Zollfahndungsamt Hannover. Die Fahnder fanden heraus, dass die insgesamt 6,524 Kilogramm schweren Pakete in die Ukraine weitergeschickt werden sollten – an ein Unternehmen, das es gar nicht gibt. In Wirklichkeit wäre der Shisha-Tabak wohl innerhalb des Landes  weiterverkauft worden, ohne dass zuvor die vorgeschriebene Einfuhrabgabe gezahlt worden wäre, vermuten die Zollbeamten. Die Sendung wurde daraufhin beschlagnahmt.

Nun konzentrieren sich die Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Leipzig auf die Hintermänner des Tabak-Schmuggels. Die Beamten gehen davon aus, dass es schon 35 solcher illegaler Transporte gegeben hat.

Dadurch entsteht immenser Steuerschaden, allein durch die vier beschlagnahmten Paletten wären dem Staat Steuern in Höhe von 240.000 Euro entgangen. Auf das Kilo gerechnet sparten sich die Schmuggler somit 35 pro Kilo. Da wundert es nicht, dass mehr Shisha-Tabak geschmuggelt wird", sagt Zollfahndungsamtssprecher Thomas Schüre.

Von Isabel Christian

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