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Zoo will es mit neuem Zuchtbullen versuchen

Nashörner Zoo will es mit neuem Zuchtbullen versuchen

Der Zoo Hannover denkt in Sachen Spitzmaulnashörnern um: Nach einer Reihe gescheiterter Zuchtversuche mit diversen Bullen wollte er ursprünglich die Nachwuchspflege bei der vom Aussterben bedrohten Tierart aufgeben. Stattdessen erwartet man nun im Frühjahr einen weiteren Hoffnungsträger, für den sich die Kuh Sany erwärmen soll.

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Hat den Zoo Richtung Leipzig verlassen: Kuh Saba.

Quelle: Zoo Hannover

Hannover. Sie wird nach Angaben von Zoo-Sprecherin Simone Hagenmeyer den Winter über als Einzelgängerin im hannoverschen Gehege verbringen. Die zweite Kuh Saba hat die Landeshauptstadt gestern mit Ziel Leipzig verlassen.

Alles begann damit, dass der Bulle Kifaru in Hannover vor nunmehr 14 Jahren die Lust an der Fortpflanzung verloren hatte. Danach scheiterten sowohl Experimente mit künstlicher Befruchtung wie auch die Gastspiele zweier Spitzmaulnashörner aus ostdeutschen Zoos. Im vergangenen Sommer bemühte sich Ndugu aus Leipzig vergeblich um die Gunst der Nashorndamen. Ironie der Geschichte: Der zuvor träge Kifaru, der für Ndugu ins Exil ins englische Chester weichen musste, sieht dort mittlerweile Vaterfreuden entgegen und wird deshalb in England bleiben.

Die Kuh Saba kehrt nach zwölf Jahren Aufenthalt in Hannover in ihren Leipziger Heimatzoo zurück und trifft dort sowohl auf den Bullen Ndugu als auch auf eine ihrer Töchter aus früheren, fortpflanzungstechnisch besseren Zeiten. Dass ihre bisherige Gefährtin Sany nun ihre Gattung in Hannover allein vertritt, ist laut Hagenmeyer nicht weiter tragisch. „Die Tiere leben in freier Wildbahn auch als Einzelgänger“, sagt sie. Welcher Bulle als nächster in Hannover antritt, steht laut Zoo nicht fest. Die Koordinatoren des europäischen Erhaltungszuchtprogramms haben zwar eine Zusage erteilt, müssen sich aber noch für einen Kandidaten entscheiden. Was dieser dann bewirken kann, steht auf einem anderen Blatt.

Die Rhinozerosse im Zoo Hannover gehören zu den östlichen Spitzmaulnashörnern. Von dieser Unterart leben in den Ländern Kenia, Tansania und Uganda nur noch 800 Exemplare in freier Wildbahn. Dazu kommen rund 120 in amerikanischen und knapp 70 in europäischen Zoos. Die frei lebenden Tiere leiden vor allem unter der seit Jahrzehnten anhaltenden Wilderei.     

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