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Zoo wehrt sich gegen Vorwürfe zu Machens

"Kündigung rechtens" Zoo wehrt sich gegen Vorwürfe zu Machens

Der Konflikt um die Kündigung des ehemaligen Zoochefs Klaus-Michael Machens wird zu einer Debatte für juristische Feinschmecker. Nachdem Zweifel an der formalen Richtigkeit der Entlassung aufgekommen sind, weist Zoo-Anwalt Michael Fastabend die Vorwürfe zurück.

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Der Zoo wehrt sich gegen die Vorwürfe des ehemaligen Zoochefs Klaus-Michael Machens.

Quelle: dpa

Hannover. „Die Aussagen, die da gemacht worden sind, sind falsch“, sagt Fastabend. Einen Formfehler bei Kündigung und Abberufung von Machens habe es nicht gegeben. Somit werde man Machens auch keineswegs einen Teil seines Gehaltes nachzahlen müssen, sagt Fastabend. Dass der Zoo Machens vorübergehend wieder in seinen Briefkopf aufgenommen habe, habe mit dem Gerangel um seine Kündigung nichts zu tun.

Die Gemengelage ist komplex und wird in einigen Monaten vor Gericht geklärt. Die Gesellschafterversammlung des Zoos hatte Machens im Februar als Geschäftsführer mit Wirkung zum 18. November, Machens’ Vertragsende, abberufen. Einen Monat später kündigte der Aufsichtsrat des Zoos unter Vorsitz von Regionspräsident Hauke Jagau Machens’ Vertrag – und zwar fristlos. Eine solche Kündigung aber sei unwirksam, wenn der Betroffene noch nicht abberufen sei, meint etwa der hannoversche Arbeitsrechtler Prof. Klaus Neef. Fastabend sieht das dezidiert anders.

Die Linke in der Regionsversammlung jedenfalls forderte am Freitag bereits Konsequenzen: „Erstens muss jetzt umgehend eine Unterrichtung der Regionsversammlung durch den Regionspräsidenten erfolgen, zweitens muss die Kündigung umgehend rechtswirksam gestaltet werden, drittens muss aufgeklärt werden, wer für die Panne auf Seiten des Gesellschafters verantwortlich ist“, sagte Fraktionschef Jörn Jan Leidecker. Er fordert auch, die Aufsichtsratsmitglieder in Regress zu nehmen, sollte sich tatsächlich herausstellen, dass der Zoo einen Fehler gemacht hat.

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