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Hinter den Kulissen des Kunsthandwerks

Zu Besuch in drei verschiedenen Ateliers Hinter den Kulissen des Kunsthandwerks

Wer wissen will, wie Alltagsgegenstände wie Tassen, Taschen und Textilien kunstvoll angefertigt werden, kann am Wochenende den kreativen Machern über die Schulter schauen. Hannovers Ateliers öffnen ihre Türen. 

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Taschen selbst gestalten mit Siebdruck: Bei Textildesignerinnen Beata Foit und Marion Krüger können Besucher selbst kreativ werden.

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Hannovers Ateliers öffnen anlässlich die Europäischen Tage des Kunsthandwerks, die erstmals in der Region Hannover veranstaltet werden, ihre Türen für Besucher. Von Freitag bis Sonntag können Kunstfreunde hinter die Kulissen der Kunsthandwerker schauen, sie beim Arbeitsprozess begleiten und auch selbst kreativ werden.

Zu Besuch in drei verschiedenen Ateliers in Linden, der Südstadt und in Hemmingen

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Und weil es die europäischen Tage des Kunsthandwerks sind, werden nicht nur in Deutschland, sondern in 19 weiteren Ländern Ateliers und Werkstätten geöffnet. Einige der Gold- und Silberschmiede, der Buchbinder und Grafiker, der Hutmacher und Steinmetze, der Weber und Designer haben sich eigens für die dreitägige Veranstaltung zusammengefunden, um gemeinsam ihre Arbeiten zu zeigen.

„Wir haben viele Möglichkeiten, unsere Werke auszustellen. Dabei finden es viele Leute spannender, in unsere Werkstätten zu kommen und sich anzuschauen, wie der Prozess eigentlich vonstatten geht“, sagt Uwe Spiekermann. Der Steinbildhauer stellt zusammen mit Produktdesigner Hans Horst und Tischler Christoph Balsiger in dessen Werkstatt in der Südstadt, Seilerstraße 15e, aus. Bänke, Leuchten und Brunnen sind nur einige der Arbeiten des Trios, die man in der Tischlerei betrachten kann. „Offene Werkstätten und Ateliers werden sehr gern besucht“, weiß Christoph Balsiger.

Auch für diejenigen, die einmal selbst aktiv werden möchte, bietet das Wochenende Möglichkeiten. So kann man zum Beispiel in der Textilgalerie Frau Zimmer in der Davenstedter Straße 3 in Linden selbst Taschen durch Siebdruck verschönern. Beata Foit und Marion Krüger bedrucken nicht nur Textilien, sondern auch Tapeten mit Wunschmotiven. „Hier kann jeder selbst kreativ werden“, sagen Textildesignerinnen.

Möchte man einer Schmuckdesignerin über die Schulter schauen, bietet sich ein Ausflug nach Hemmingen an. In der Werkstatt-Galerie kann man Schmuckdesignerin Christina Timmermann bei der Arbeit an ihren kunstvollen Unikaten aus Silber, Gold und Keramik beobachten. Zusammen mit der Keramikmeisterin Marlies Adam-Hennecke betreiben sie bereits seit zehn Jahren zusammen eine Werkstatt in Adam-Henneckes idyllischem Bauernhaus im Kapellenweg 7.

„Rund 70 Teilnehmer präsentieren an 40 Standorten ihre Kunsthandwerke“, erklärt Lucia Schwalenberg von der Arbeitsgruppe Kunst-Handwerk-Design Hannover (AKH). Sie findet dieses Jahr vom 31. März bis zum 2.April statt. Weitere offene Ateliers finden Sie unter www.kunsthandwerkunddesign-hannover.de.

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