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Zu viele Falschfahrer im Posttunnel

Stadt will nachbessern Zu viele Falschfahrer im Posttunnel

Neben dem Hauptbahnhof halten sich viele Autofahrer nicht an die Einbahnstraßenregelung in der Bahnunterführung. Zählungen der Stadt haben jetzt ergeben: Bei der Beschilderung muss mehr Klarheit her.

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Zu viele Falschfahrer im sogenannten Posttunnel links vom Hauptbahnhof. Die Stadt will jetzt einschreiten.

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Die neue Verkehrsführung entlang der oberirdischen Stadtbahnstrecke zwischen Steintor und Hauptbahnhof verwirrt offenbar noch viele Autofahrer. Verbotenerweise fahren etliche Autos aus der Kurt-Schumacher-Straße nach links in die Lister Meile durch die Unterführung, statt nach rechts in die Schillerstraße abzudrehen und so faktisch zu wenden. Stadtbaurat Uwe Bodemann hat jetzt im Bauausschuss des Rates bestätigt, dass die neue Regelung offenbar noch nicht gut genug beschildert ist – und Abhilfe versprochen.

Aufgebracht hatte das Thema Jens Pielawa von der Initiative Pro D-Tunnel, die die oberirdische Stadtbahnfühhrung von Anbeginn an kritisch begleitet. „Die Hälfte der Autofahrer ignoriert das Verbot, in den Posttunnel zu fahren“, sagte er im Bauausschuss. Zudem komme es zu gefährlichen Wendemanövern: „Die mangelhafte Markierung und Beschilderung begünstigt das Fehlverhalten“, sagt Pielawa.

Stadtbaurat Bodemann gab eine diametral andere Einschätzung ab. Insgesamt sei man nach zwei sehr besucherstarken Einkaufswochenenden zufrieden, dass die neue Verkehrsführung „hervorragend funktioniert“. Allerdings habe sich bei Zählungen am vergangenen Wochenende herausgestellt, dass tatsächlich etliche Autofahrer die Einbahnstraßenregelung in der Bahnunterführung missachteten. „Die Hälfte ist es unserer Zählung zufolge zwar nicht, aber durchaus eine ganze Menge.“

Bodemann kündigte an, dass eine neue Beschilderung oder vielleicht auch eine Schraffur auf dem Asphalt geprüft werde. Die einzig erlaubte Fahrtrichtung in der Unterführung ist vom ZOB zum Steintor. Nur Stadtbahnen dürfen auch in Gegenrichtung fahren.

Von Conrad von Meding

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