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Zukunftsforscher Horx hat ein Rezept gegen Welteuntergangsstimmung

HAZ-Expertenforum Zukunftsforscher Horx hat ein Rezept gegen Welteuntergangsstimmung

Überbevölkerung, Klimawandel, Artensterben - der apokalyptsiche Medienhype verstärkt einen Hang zum negativen Denken. Der Zukunftsforscher Matthias Horx rät zu einem „illusionslosen Optimismus“, um nicht zu verzweifeln.

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Zukunfsforscher Matthias Horx hat ein Rezept gegen die Weltuntergangsstimmung.

Quelle: Nico Herzog

Der Mensch, sagt Matthias Horx, ist das einzige Tier, das weiß, dass es sterben wird. Deshalb braucht er Optimismus – „sonst würden wir alle depressiv“. Was aber in Maßen wiederum gar nicht schlecht wäre, denn Menschen mit sanftem Hang zur Depression seien eigentlich die realistischeren Vorherseher, sagt Horx, denn: „Optimisten liegen öfter daneben.“

So führte der Zukunftsforscher am Dienstag vor 400 Besuchern mit Plauderton durchs HAZ-Expertenforum im Expo-Wal, immer wieder begleitet von Lachern aus dem Publikum, wenn er seine tiefgründigen Wahrheiten offenbarte. Etwa die, wie ihn jüngst ein Freund mit einem dicken Auto besucht hat („das hat so etwa 120.000 Euro gekostet“) und skeptisch um den neuen Horx’schen Familien-Elektrowagen herumgeschlichen ist, um schließlich zu fragen: „Rentiert der sich eigentlich?“

Horx sagt, dass die Menschheit nach der Gründerzeit von 1870 und dem Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit gerade den dritten Superzyklus („Millennium-Boom“) erlebt, dass der Hang zum Negativismus, verstärkt durch apokalyptischen Medienhype, ihm aber den Blick aufs Positive verstelle. Überbevölkerung, Klimawandel, Artensterben – all das leugnet er zwar nicht, rät aber dazu, nicht zu verzweifeln, sondern lieber zu handeln, wo es dem Einzelnen möglich ist. „Illusionslosen Optimismus“ empfiehlt er als Rezept gegen Weltuntergangsstimmungen. Und zumindest die 400 Zuhörer verließen nach dem unterhaltsamen Abend gut gelaunt und moralisch gestärkt den Expo-Wal.

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