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Stadtdialog City 2020

Zukunftsvisionen von Hannover: Planerbüros haben vielfältige Ideen

Von Conrad von Meding

Eine Insel in der Leine? Ein Hochhaus auf dem Klagesmarkt? Ein Tunnel am Leibnizufer? Häuser am Waterlooplatz? In der ersten Runde des Stadtdialogs City 2020 haben 28 internationale Planerbüros vielfältige Ideen entwickelt.
Leineinsel mit Gastronomie: Vor der Kulisse des Leineschlosses könnte die nach dem Krieg zugeschüttete Leineinsel neu konzipiert werden – mit einer Gastronomie, die sich der Topografie des Hohen Ufers anpasst.

Leineinsel mit Gastronomie: Vor der Kulisse des Leineschlosses könnte die nach dem Krieg zugeschüttete Leineinsel neu konzipiert werden – mit einer Gastronomie, die sich der Topografie des Hohen Ufers anpasst.

© Handout

Es geht auch ganz anders: 28 internationale Architektur- und Landschaftsplanerbüros haben erste Vorschläge für ein neues Hannover entwickelt. Viele intelligente Konzepte sind dabei – einige sehr rationale Lösungen für bestehende Probleme, einige sehr verspielte Ideen zur Verschönerung. Vor allem das Gelände am Flohmarkt, also die historische Altstadtkante am Fluss, hat zu kreativen Entwürfen inspiriert. Aber auch das Areal am Friederikenplatz bedarf nach Meinung der meisten Planer dringend neuer Impulse. Und für Marstall, Köbelinger Markt und Klagesmarkt liegen erste städtebauliche Entwürfe einer Neuorganisation vor. Eine Jury wählt die besten Ansätze aus, an denen bis zum Sommer weitergearbeitet wird.

Beeindruckende Bilder haben die Büros geliefert. Die alte Leineinsel, zugeschüttet nach dem Krieg, ersteht in mehreren Entwürfen in moderner Form wieder auf. Am Marstall, bislang nur ein großer Parkplatz, könnte mit einer gezielten Bebauung echte Platzatmosphäre geschaffen werden. Auch für den Waterlooplatz gibt es verschiedene Bebauungsideen – eine erkleckliche Anzahl von Büros rät allerdings dazu, dem einstigen Exerzierplatz seine historische, ovale Form zurückzugeben, anstatt ihn mit Häusern zu bebauen. Im Gegenzug empfehlen zahlreiche Planer, am Friederikenplatz ein, möglicherweise sogar kraftvoll akzentuiertes, Gebäude zu installieren. Dort war jahrzehntelang Platz für eine Staatskanzlei frei gehalten worden, die niemals kam.

Allerdings geht es in diesem Stadium des Planerwettbewerbs, in dem Ideen für die Stadtentwicklung der nächsten zehn Jahre und darüber hinaus gefragt sind, noch gar nicht um Details. Weder um Gebäudeabstände noch um Fassadenfarben. „Es geht gewissermaßen um Haltungen“, sagte Stadtbaurat Uwe Bodemann bei der Vorstellung der Entwürfe vor etwa 300 Gästen im Sprengel Museum. Soll die Planung dahin zielen, die Grünräume der Stadt durch die Innenstadt hindurch zu verbinden, indem zum Beispiel vom Maschpark bis zu den Herrenhäuser Gärten das Leineufer als großzügiger Freiraum geplant wird? Oder sollte mit zusätzlicher Bebauung eine Klammer von der Altstadt zur Calenberger Neustadt gespannt werden – die Stadtteile sind jetzt durch Fluss, Grünraum und breite Straßen getrennt. Ein Büro hat sogar vorgeschlagen, die Straßen Friedrichswall und Leibnizufer in einen Tunnel zu verlegen. Der sollte dann – mit einer Ausfahrt am Waterlooplatz – vom Aegi bis zur Brühlstraße reichen, um darüber Freiraumqualität ohne Autos zu ermöglichen. Das Konzept dürfte aber wohl kaum zu finanzieren sein.

Zahlreiche Büros allerdings haben die Fahrspuren am Leibnizufer reduziert – die Stadt hatte bei der Wettbewerbsauslobung die Daten einer Verkehrserhebung mitgeliefert, die ein Abwickeln der Verkehrsmengen auf weniger Asphaltfläche nahelegt. Wenn die Straße schmaler ist, bleibt mehr Platz zum Ufer. Einige Büros haben raumgreifend terrassierte Grünflächen angelegt, andere nähern sich mit Steintreppen dem Wasserspiegel der Leine. Etliche Büros haben aber auch Bebauung zwischen der Straße Leibnizufer und dem Fluss vorgesehen. Teilweise sind es riegelartige Häuser, die Durchblicke von der Calenberger Neustadt zur Altstadt freilassen, teilweise versetzte Hauskomplexe, die viel Grün auch zum Wasser hin zulassen. Ein Planer hat sogar eine ganze Häuserzeile zwischen Wasserflächen installiert, indem er grachtenartig einen zweiten Leinearm entlang dem Leibnizufer gezeichnet hat. Einige Entwürfe sehen auch nur vereinzelte Neubauten am Leibnizufer vor – wie Brückenköpfe, die zur Verzahnung der Stadtteile beitragen sollen. Nach Vorschlag der Planer könnten in solchen prominenten Gebäuden öffentliche Nutzungen untergebracht werden – etwa das Bürgeramt Leinstraße, das dortigen Neubauplänen weichen soll.

Dass der Fluss am Ort der einstigen Leinebrücke auf Höhe der Pferdestraße wieder passierbar werden soll, ist für nahezu alle Planerteams eine Selbstverständlichkeit. Schön ist die Idee, auf der Leineinsel eine Gastronomie zu installieren, die einen Teil zur Finanzierung des gigantischen Bauprojekts beitragen könnte. Die Planer schlagen für diese Gastronomie ein zweigeschossiges Konzept vor, das die topografischen Gegebenheiten aufgreift: Unten am Wasser gibt es die Gastro-Ebene, und die obere Ebene mit einer Aussichtsplattform entspricht der Höhe des Hohen Ufers an der Altstadtkante.

Andere Bereiche: Gefragt waren auch Ideen für weitere Bereiche der Innenstadt. So liegen jetzt für den Marstall sehr unterschiedliche Bebauungskonzepte vor, ein Büro zieht sogar einen Kanal in den Platz. Für den Klagesmarkt schlägt ein guter Teil der Büros eine Bebauung vor, um das Körnerviertel mit dem Quartier nördlich des Platzes zu verbinden. Ein Büro hat sogar ein Hochhaus vorgesehen, das als Pendant zum Gewerkschaftshaus am Otto-Brenner-Kreisel fungiert. Auch für den Köbelinger Markt gibt es erste Ideen zur Bebauung.

Ausstellung ab Dienstag: Eine Jury trifft eine erste Auswahl unter den Entwürfen, mit der bis zum Sommer vertiefend weitergearbeitet wird. Von Dienstagmittag an sind alle Konzepte im Bürgersaal des Rathauses öffentlich ausgestellt.

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  • Verraten.... und schon verkauft? Belo Horizonte – 07.03.10
    Wo ist der Flohmarkt auf den hier gezeigten Bildern?

    Soll er etwa wegbetoniert werden?

    Er ist mittlerweile international bekannt und stellt eine der wichtigsten kulturellen und öffentlichen Räume in Hannover dar.

    Von solchen Räumen hat diese Stadt bekanntlich nicht allzu viele vorzuweisen....

    Ausgerechnet dieser Stadt- Raum soll privat bebaut werden?

    Welcher der Stadtväter hat diesen Verrat am Bürger zu verantworten?!

    Und: welcher Verein setzt sich für die Rettung des Flohmarktes ein? Ich möchte dort eintreten!

  • Pro Leineinsel CC – 07.03.10
    Es ist zwar kein Geld da, aber die Auferstehung der alten Leineinsel wäre der ganz große Wurf für uns Hannoveraner. Ich hoffe sehr darauf!

    Es zeigt sich halt, dass die Stadtplanung der Nachkriegszeit bis heute auf allen Enden total versagt hat.
  • Die Stadt lebt nicht vom Brot allein Der Kritiker – 07.03.10
    Jedesmal das gleiche Argument: Schulen und Kindergärten ... Sicher ein Bereich, wo großes Defizit besteht. Aber in diesem Zusammenhang sollte auch mal der z.T. sehr hohe Krankenstand bei Lehrern hinterfragt werden. Aber das Beamten-Dienstrecht gibt ja hier Sicherheit :-)

    Viel zu wenig wird beachtet, daß sich Hannover auch im Wettbewerb mit anderen Städten befindet. Ein Großteil des Steueraufkommens wird von den sog. "Besserverdienenden" erwirtschaftet. Meist Leute mit guter Qualifikation, die auch in anderen Regionen gut Arbeit finden würden. Diese Leute interessiert weniger, ob es ein Sozialticket oder eine Stadtteilbücherei mehr oder weniger gibt. Hier zählen mehr andere Faktoren, z.B. das gesamte Erscheinungsbildt einer Stadt, Architektur jenseits von 08/15. Auch sog. "Prestigebauwerke" tragen zum positiven Erscheinungsbild einer Stadt bei. Wenn der genannte Personenkreis aus Hannover wegzieht, fallen Steuereinnahmen weg, und damit wird auch die Finanzierung von sozialen Projekten schwieriger.

    Aber dieser Zusammenhang passt nicht in das Ideologiedenken vieler Leute.
  • @ Vorredner DA – 07.03.10
    Wer Weite sucht und freie Fläche soll aufs Land ziehen, aber nicht in eine Grosstadt.
  • zubauen von hannover madenuzza – 06.03.10
    was soll das eigentlich? seit einigen jahren wecken unsere freien plätze in der stadt eine begehrlichkeit nach der anderen. man möchte alles zubauen. steintor, klagesmarkt, friederiken- und waterlooplatz - habt ihr sie noch alle? wir sollten hillebrecht dankbar sein dass er aus der mittelalterlichen enge weite geschaffen hat. da kann das auge noch in die ferne blicken und mal nicht gegen mauern. die haben viel ja offensichtlich schon im kopf genug.
  • Blütenträume Arnulf Neumann – 06.03.10
    für Blütenträume habe ich tatsächlich einiges übrig, zumal jetzt ja schon bald der Frühling beginnen soll.

    zum Traum von der Leineinsel, der schon viel älter an Jahren ist, als die Anzahl, welche ich in Hannover schon lebe, zwei Fragen an die Stadtväter:

    1) wo wird der derzeit einzig noch intakte lebendige 'öffentliche Raum' in Hannover (der Flohmarkt) dann wohl angesiedelt? (Ich habe dort zuletzt nur noch besorgte oder entgeisterte Gesichter gesehen!)

    2) Glaubt wirklich jemand ernsthaft, eine einzelne Gastronomie-Einrichtung wäre finanziell in der Lage, so einen Insel-Stadtumbau zu finanzieren?

    Bei aller Fantasiee... ich muß schon sagen...
  • Hurra ! LJA – 06.03.10
    Es ist geschafft! Hannover ruft die postmaterielle Gesellschaft aus. In Zukunft wird die Stadt nur noch von öffentlicher Verwaltung leben und sich ansonsten ausschließlich der Freizeitgestaltung widmen. (Wie das funktioniert, wird man uns sicher in der nächsten Woche noch detailliert erläutern.) Die ganzen unangenehmen Beschäftigten in der kapitalistischen Privatwirtschaft, mit ihren ressourcen verbrauchenden und umwelt verschmutzenden Firmen, die nur viel Hektik in die Stadt bringen auch noch so unverschämt sind, schnelle Verkehrsverbindungen zu und von ihren Arbeitsplätzen zu fordern, werden endgültig und offiziell vertrieben.
    Hannover wird ein Paradies für alle Ruheständler, linken Berufsdemonstranten, hoch subventionierten Kunst- und Medienschaffenden und natürlich öffentlich Bediensteten. Für letztere werden am Köbelinger Markt sogar neue Wohnungen gebaut, damit sie es denn auch nicht mehr so weit zur Arbeit haben. Wie angenehm !

    Wen interessiert schon, dass alle diese neuen Freiflächen in Hannover maximal die Hälfte des Jahres nutzbar wären (eher weniger). Andere Städte in vergleichbaren Klimazonen haben daraus ganz andere Konsequenzen für Stadtplanung und Verkehrsinfrastruktur gezogen. Aber was wissen die schon ? Zeigen doch alle Zahlen im Wirtschafts- und Finanzbereich, das Hannover hier genau auf dem richtigen Weg ist. Arbeitslosenquote, Durchschnittseinkommen, Anzahl der AlgII Empfänger, öffentliche Verschuldung, Zustand der Infrastruktur - alles Super! Wie gesagt: Privatwirtschaftliche Arbeitsplätze sind nur etwas für ewiggestrige Neoliberale. Wir konzentrieren uns lieber auf die wirklich wichtigen Sachen, wie z.B. Umbenennung von Straßen.

    Zum Abschluss wird dann wahrscheinlich eine große Mauer um die Stadt gezogen und der Schlüssel weggeworfen. (Eventuell noch 'ne kleine Durchreiche, damit die übrigen Niedersachsen ihre Steuern hier abliefern können.) Jawohl! Hannover braucht die übrige Welt nicht und verabschiedet sich hiermit endgültig aus dem Wettbewerb der Großstädte. Die werden schon sehen, was sie davon haben!
  • Visionen prakin – 06.03.10
    Träumen soll auch erlaubt sein. Es gab auch mal die Idee den Schnellweg zwischen Ricklinger- und Deisterkreisel unter die Erde zu verlegen, dann hätten wir jetzt dort auch weniger Feinstaub, aber bleiben wir mal bei den Realitäten.

    Die Realisierung solcher Visionen kostet mehr Geld als zur Verfügung steht und ich kann auch nicht erkennen, dass die Wirtschaft (Investoren) bereit sind, Ausgaben dieser Größenordnung, zu tragen. Der Ihme-Investor ist jedenfalls weg. Und das sind nur die Altlasten. Warum sollen wir die zukünftigen Hannoveraner mit ähnlichen Projekten belasten?
    Wirtschaftlich lohnt es sich eben nicht Infrastruktur (City-Ring) hin und her zu bauen.

    Das Disney-Schlösschen in Herrenhausen und der Landtag wird uns noch genug belasten.

    Gerade die angeführten Beispiele (HH-Philharmonie, Köln-U-Bahn und Stuttgart) sind ja eben Negativbeispiele, wo Geld verbrannt wird. Man frage mal die Hamburger, was sie von den Planern der Elb-Philharmonie so halten! Genausogut könnte man sagen, wir sollten mehr korrupte Beamte einstellen, schließlich macht es Griechenland genauso.

    Zu den Sozialausgaben gehört eine Menge, was der gemeine Bürger gar nicht damit verbindet, z.B. Krankenkassen, Renten, Kindergeld etc.
    Der durch Sozialmissbrauch 2009 beim ALG II fest gestellte Schaden lag bei 72 Millionen € von insgesamt 24 Milliarden ausgezahlten Mitteln.
    Die Selbstanzeigen infolge der Steuerhinterzieher CD bringt Einnahmen in Höhe von 100 Millionen €. Die OECD geht davon aus, dass in Deutschland durch Steuerhinterziehung jährlich ein Schaden von 100 Milliarden entsteht. Die derzeitige Rekordverschuldung wurde nicht durch Sozialmissbrauch, sondern durch das Finanzwesen verursacht.

    Soviel dazu:
    "Drastisch formuliert, aber größtenteils richtig!"


    Wenn die Investoren mit Mitteln in der Schweiz sich eine Leineinsel bauen wollen, dann sollen sie das machen, aber mit ihrem Geld. Nur das wird nicht passieren, weil es sich nicht rechnet. Sowas rechnet sich nur für die Planer, Architekten, Bauunternehmer, die dann mit ihrem Geld wo sind?
    Jedenfalls ihre Steuern nicht hier zahlen.

  • Warum wird Bestehendes nicht Lebenswerter zum Löschen vorgemerkelt – 06.03.10
    Alle diese geschönten Zeichnungen wollen Flächen zersteueren, die Momentan meist Unbebaut sind, oder Strassen verlegen um dort dan zu bauen.

    Wie denken sich die Planer soetwas bitte.5 weichgespüllte Inseln des Luxusprotzens zwischen den Bauruinen vom Raschplatz über Kröpcke bis zum Ihmezentrum.

    Am Ende wird es ja ehe genausohässlich wie alles was die Staatplaner in den Letzten 60 Jahren in Beton und Glass gegossen und mit einer Karikatur aus Kunst und Natur verziehrt haben.

    Nein Hannover Braucht nicht nochmehr davon. Beseitigt erstmal den Architektonischen Müll der 50er-90er Jahre.Dann gibt es genug Platz für einen städtebaulichen Neuanfang jenseits von NORD/LB, VHV, Und Expogelände.
  • @sparer DA – 06.03.10
    Diese Visionen sollen ja auch nicht von der öffentlichen Hand finanziert werden, sondern von privaten Investporen. Solch ein Ideenwettbewerb ist aber ersteinmal dringend notwendig, um in einer Gesamtplanung dann die Bauplätze vergeben zu können. In Hannover sollte es schon viel mehr solcher Generalplanungen geben und nicht nur diese vereinzelten Solitäre, die nicht zur Umgebnung passen.

    Wenn man es genau nimmt, hat die öffentliche Hand soweiso kein Geld. HH baut seiner Philharmonie, K seine U-Bahn, Stuttgart seinen U-Bahnhof und Hannover soll deswegen sparen?
    Dann lieber gerade in diesen Zeiten Geld in die Hand nehmen, um im Städtewettbewerb mithalten zu können und nicht am Ende zu landen...

    Wenn der Staat die Sozialausgaben kürzen würde, dann hätte er auch mehr Geld. Darum sehe ich das nicht ein, dass deswegen der Städtebau leiden soll, um die Tabak- und Alkoholindustrie weiter aufrecht zuerhalten.
    Drastisch formuliert, aber größtenteils richtig!
  • @DA Sparer – 06.03.10
    Große Sprünge kann ich machen, wenn ich das Geld dafür habe. Hat die Stadt aber nicht. Kaufst Du Dir ein Haus, wenn Du nicht einmal das Geld für die Schulbücher der Kinder hast? Ich denke eher nicht. Und was die angeblich kommenden Einnahmen durch solche Spinnerein bedeuten erleben wir derzeit am Ihmezentrum. Nichts als Kosten. Außer Spesen nichts gewesen. Visionen für die Zukunft müssen sein. Aber bitte realistisch und bezahlbar und nicht ins Blaue hinein.Es gibt derzeit dringende Probleme zu lösen. Wenn das geschafft ist, ist die Zeit für Visionen. Wenn wir die anliehenden Probleme nicht schnell lösen, brauchen wir keine Planungen für die Zukunft. Denn wir haben keine, für die sich planen lohnen würde.Von leben nun mal nicht von Visionen, sondern von Leuten die anpacken und ihre Arbeit vernünftig machen.
  • Immer DA – 06.03.10
    nur diese ganzen Miesmacher hier im Forum!
    Da will die Stadt endlich aus dem Dornröschenschlaf mal raus und noch mehr Lebensqualität schaffen und schon wird protestiert und wieder einmal auf die "maroden" Schulen verwiesen. Scheinbar würde dieses Argument selbst dann noch hervorgeholt, wenn wir bereits vergoldete Schulhöfe hätten.
    Die Stadt sollte die alte Leine-Insel wieder erschaffen und die Wasserkunst mit gleich aufbauen. Auch alle anderen Bereiche müssen neubebaut werden, um so die Attraktivität der Stadt noch zu steigern, mehr Touristen anzulocken und mit dem zusätzlichen Geld meinetwegen die Schulen zu versorgen! Hauptsache, es geht in diesem Bereichen schnell städtebaulich voran!
  • Schöne neue Welt Sparer – 06.03.10
    Marode Kindergärten und Schulen. Kein Geld für den Winterdienst. Aber planen ins Blaue. Können sie ja gut machen. Ist ja nicht ihr Geld, sondern unser Geld was sie da verballern. Erstmal setzt sich Wulff ein Denkmal mit dem neuen Landtag. Dann Weil mit dem neuen Rathaus.Jagd sie aus der Stadt und den Zonen-Mönninghoff gleich mit. Aber ganz schnell. Die arbeiten nicht für uns, was ihr Job wäre, sondern nach Gutherrenart.
  • asd asd – 06.03.10
    Schöne Bilder.
    Genauso wie die damals vom Raschplatz.
  • Privatisierte Öffentlichkeit Arthur – 06.03.10
    "Vor der Kulisse des Leineschlosses könnte die nach dem Krieg zugeschüttete Leineinsel neu konzipiert werden – mit einer Gastronomie"

    Schön. Dann darf es sich die Lokalschikeria ja so richtig gut gehen lassen.
    Sowas kann man doch nicht allen ernstes "Stadtplanung" nennen.

    Vielleicht sollte man gleich ein ganzes Maschseeufer an Mövenpick abtreten oder die Eilenriede an Disney, die könnten da einen hippen Themenpark errichten.

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