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Aus der Stadt Zwei Bewerber fürs Fischen am Maschsee
Hannover Aus der Stadt Zwei Bewerber fürs Fischen am Maschsee
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00:15 31.12.2015
Von Conrad von Meding
Karpfen am Maschsee-Nordufer: Wer darf hier künftig fischen?  Quelle: Petrow (Archiv)
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Hannover

Der letzte Pächter hatte Insolvenz angemeldet, seit Jahren wird der See nicht mehr befischt, auch Weihnachtskarpfen gibt es nicht mehr. Die Stadt ist verpflichtet, eine Fischaufsicht sicherzustellen.

Einer der zwei Bewerber ist der Fischereiverein Hannover (fvh), Hannovers größter Anglerverein mit 4500 Mitgliedern. Er will allerdings auch Angelstellen am Westufer einrichten, die Stadt schließt das aus. Man befürchte Konflikte mit den zahlreichen anderen Nutzern der Wasserfläche, sagt Sprecherin Anne Ruhrmann. Auch gebe es Betretungsverbote am Ufer im Südwesten.

Der fvh-Vorsitzende Heinz Pyka bedauert, dass die Stadt „nicht einmal das Gespräch mit uns gesucht“ habe: „Oberbürgermeister Stefan Schostok kümmert sich um jeden Kleingarten, aber nicht um einen großen Verein wie den unseren.“ In Hamburg zeige sich etwa an der Alster, wie gefragt Großstadtfischen sei. Wenn Konflikte mit anderen Wassersportlern befürchtet würden, könne man über ein Angelverbot für den Sommer sprechen. „Angeln kategorisch auszuschließen, finde ich schade“, sagt Pyka.

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