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Feuer zerstört Dachstuhl in Groß-Buchholz

Zwei Feuer Feuer zerstört Dachstuhl in Groß-Buchholz

Zwei Feuer innerhalb kürzester Zeit in einer Entfernung von nur zwei Kilometern haben die Feuerwehr in Hannover in der Nacht zu Freitag in Atem gehalten: In Groß-Buchholz brannte ein Dachstuhl, in Bothfeld kam es zu einem Kellerbrand, bei dem es vier Verletzte gab.

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Beim Dachstuhlbrand in Buchholz entstand großer Schaden.

Quelle: Christian Elsner

Hannover. Zwei nahezu zeitgleich ausgebrochene Feuer in Groß-Buchholz und Bothfeld haben in der Nacht zu Freitag die Feuerwehr beschäftigt. In Bothfeld soll gegen 23.30 Uhr eine Mieterin ihre Kellerwohnung angezündet haben. Vier Hausbewohner mussten von der Feuerwehr aus dem stark verqualmten Gebäude gerettet werden. Nur etwa zehn Minuten später ging wieder der Alarm in der Feuerwehrleitstelle ein. Der Dachstuhl eines Hauses in Groß-Buchholz stand in Flammen. Die fünf Bewohner konnten das brennende Haus rechtzeitig verlassen, die Feuerwehr rettete zudem einen Vogel und eine Wasserschildkröte.

Ein Dachstuhlbrand in Buchholz und ein Kellerbrand in Groß-Bothfeld haben die Feuerwehr in der Nacht beschäftig.

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Beide Häuser sind nicht mehr bewohnbar. Auf beide Brände waren jeweils Nachbarn aufmerksam geworden. Im Gerhart-Hauptmann-Weg in Bothfeld hatte ein Anwohner den Feuerschein im Keller des Mehrfamilienhauses gesehen, im Reiherstieg war ein Nachbar durch das Geräusch herabfallender Dachziegel aufmerksam geworden. Beide Male rückte die Feuerwehr mit zwei Löschzügen an. Vier Menschen wurden bei ihrem Eintreffen in Bothfeld vermisst, daher gingen vier Trupps mit Atemschutzgeräten in das stark verqualmte Haus und retten zwei Jungen im Alter von acht und elf Jahren sowie ein älteres Ehepaar. Alle vier kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Gegen 0.15 Uhr war das Feuer gelöscht. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 80 000 Euro. Die Brandermittler durchsuchten gestern die Kellerwohnung und fanden Anzeichen für eine vorsätzliche schwere Brandstiftung. Die Mieterin der Wohnung, die psychisch labil sein soll, kam in der Nacht in eine Klinik und sollte gestern einem Haftrichter vorgeführt werden.

Ob auch bei dem Brand in Groß-Buchholz Brandstiftung die Ursache für den Dachstuhlbrand war oder ein technischer Defekt kann die Polizei noch nicht sagen. Die Ursache ist nach Angaben der Brandermittler noch nicht eindeutig geklärt. Die 23, 25, 26, 55 und 57 Jahre alten Bewohner des zweigeschossigen Einfamilienhauses wurden bei dem Feuer nicht verletzt, ihre Tiere kamen ins Tierheim. In ihr Haus können die Bewohner nicht mehr zurück. Die Feuerwehr musste Wasser von zwei Drehleitern auf das Dachgeschoss spritzen, weil es komplett in Flammen stand. Erst gegen 3 Uhr war das Feuer aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 150 000 Euro.

Von Isabel Christian

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