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Aus der Stadt Zwei Hunde sterben nach Zeckenbiss
Hannover Aus der Stadt Zwei Hunde sterben nach Zeckenbiss
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00:17 23.07.2016
Von Tobias Morchner
Gefahr beim Gassi gehen: In Stadt und Region kommen Zecken mit dem gefährlichen FSME-Erreger vor. Quelle: Symbolfoto
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Die Forscher in der Klinik für Kleintiere konnten nachweisen, das die Hunde an der zentraleuropäischen Zeckenzephalitis (FSME, Frühsommer-Meningoenzephalitis) litten. Bislang vermuteten die Tierärzte lediglich, dass in der Stadt und der Region Zecken mit dem entsprechenden Virus vorkommen. Jetzt ist der Nachweis für den Erreger erbracht.

Die TiHo-Forscher testen jetzt, ob es sich in den zwei aufgetretenen Fällen um den bekannten Erreger oder um eine weiterentwickelte Form des Virus handelt. Außerdem gehen sie der Frage nach, ob die Hunde möglicherweise ein geschwächtes Immunsystem gehabt haben. Als Überträger der Krankheit haben die Mediziner den Gemeinen Holzbock ausgemacht. Diese Zeckenart kommt in ganz Deutschland vor und nutzt vor allem Menschen, aber auch Hunde und Katzen als Wirt. Die Übertragung der Krankheit erfolgt nach einem Zeckenbiss durch den Speichel, der die Viren enthält. Ärzte gehen allgemein von einer Inkubationszeit von durchschnittlich zehn Tagen aus. Infizierte Tiere leiden unter Fieber, Schwäche, Lähmungserscheinungen und Krampfanfällen.

Beim Menschen verlaufen 90 Prozent der FSME-Erkrankungen wie ein normaler grippaler Infekt. Lediglich in zehn Prozent der Fälle kann es nach Angeben von Gesundheitsexperten zu Hirnhautentzündungen oder Rückenerkrankungen kommen. Menschen können sich gegen den Erreger impfen lassen. Die Wirkstoffe halten bis zu acht Jahren. Das niedersächsische Landesgesundheitsamt rät Reisenden, die in Risikogebiete fahren wollen, zu einer Impfung. Sie wird in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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