Die eine schwerkranke Patientin wird nach Klinikangaben mit ECMO beatmet - beim Einsatz dieses Geräts können sich die geschädigten Lungen erholen. Auch die andere Frau wird künstlich beatmet. „Das H1N1-2009-Virus hat sich eingereiht in die normale Mixtur von Grippe-Viren“, sagte Prof. Thomas Schulz, Direktor des Instituts für Virologie der MHH.
Schulz rät chronisch Kranken, Schwangeren und Menschen in Berufen mit viel Publikumsverkehr zu einer Grippeschutzimpfung. Die neue saisonale Grippeimpfung enthält auch eine Komponente gegen die Schweinegrippe. An der MHH stehen 14 Betten für Schweinegrippe-Patienten zur Verfügung, davon sind 10 mit ECMO-Geräten ausgerüstet. Im vergangenen Winter 2009/2010 sind nach Klinikangaben 28 Menschen mit dem H1N1-Virus intensivmedizinisch betreut worden. Von diesen starben 12 Patienten. Prof. Schulz zufolge ist am H1N1-Virus ungewöhnlich, dass das Virus vermehrt in der mittleren Altersgruppe zuschlägt. An der herkömmlichen Grippe sterben jedes Jahr vor allem alte Menschen.
dpa
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