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Aktion

aha verteilt Streusalz in Hannover


Die Menschen in Hannover freuen sich nach der wochenlangen Frostperiode über kostenloses Streusalz. An 21 Stellen in der Stadt verteilten Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsverbandes Hannover (aha) ein Gemisch aus Sand und Streusalz aus dem eigenen Bestand.
aha-Mitarbeiter verteilen Streugut am Stephansplatz in der Südstadt.

aha-Mitarbeiter verteilen Streugut am Stephansplatz in der Südstadt.

© Wallenwein

Sonja Müller-Möll ist mit dem Wagen vorgefahren, um sich auf dem Stephansplatz einen Eimer des kostenlosen Salz-Sand-Gemischs abzuholen, das aha am Freitag an insgesamt 21 Standorten im Stadtgebiet verteilt hat. aha-Mitarbeiter Lukas Thunemann bot der 80-jährigen Dame umgehend Hilfe an und hob ihr den schweren Eimer in den Kofferraum. Insgesamt 500 Tonnen des Salz-Sand-Gemischs im Verhältnis 80:20 will aha bis einschließlich Sonnabend – von 9 bis 14 Uhr – verteilen, damit es Hauseigentümer einfacher haben, ihrer Räumpflicht nachzukommen. Anne-Marie Zwilling kommt gerade vom Markt auf dem Stephansplatz.

Aus der Manteltasche holt sie zwei Plastiktüten, in die ihr ein aha-Mitarbeiter je eine Schaufel Streusalz schüttet. „Ich finde die Aktion richtig klasse. Die Sandkisten sind ja längst leer“, sagt die junge Frau. „In Linden haben schon vor neun Uhr Anwohner darauf gewartet, ihre mitgebrachten Eimer füllen zu können“, berichtete Reinhard Nold, Winterdiensteinsatzleiter von aha.

„Wir sind sicher, dass die insgesamt 500 Tonnen Streugut abgeholt werden.“ Auf dem Wertstoffhof in Bemerode fahren die Autos im Fünfminutentakt vor, um sich mit dem Salz-Sand-Gemisch einzudecken. Der Rentner Hans-Dieter Brand hat lediglich zwei kleine Eimer mit Streugut gefüllt. „Ehrlich gesagt, diese Aktion war längst überfällig.“

isc

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  • @Robert Bornum – 15.02.10
    Das war ein richtig schöner Beitrag.Wäre schön wenn er veröffentlicht werden würde.
  • Salzlecken Revierförster – 13.02.10
    Salzlecken galten schon bei den Naturvölkern als aussichtsreiche, erfolgsversprechende Ansitzplätze. ;-)
  • Das Streusalz von aha Eismann – 13.02.10
    Wem das von "aha" kostenlos abgegebene Streugut nicht gut genug ist, der sollte sich darin erinnern, dass Streugut bundesweit Mangelware ist. Außerdem: Sand ist nun einmal Sand und kein Parkett-Fussboden. Streusand ist ein wenig mit Streusalz vermischt, aber beides zusammen ist eine gute Mischung und hilft bei Eis und Schnee. Haben schon Generationen vor uns erkannt und mit Erfolg praktiziert. Für diejenigen, die sagen, Sand ist ja schmutzig, bringt Dreck ins Haus, bietet sich auch eine Lösung: Das Haus nicht verlassen, keinen reinlassen und für den freizumachenden Bürgersteig den Fön mit rausnehmen und die freizumachende Fläche mit dem heißen Fön behandeln oder Bettvorleger, Auslegeware oder Teppiche auf diese Flächen legen. Später bringen Sie dann alles auf Ihre Kosten zur Stichweh-Reinigung oder kaufen neue Auslegeware auf eigene Kosten. Das als Rezept für alle, die meckern und meckern über andere, die helfen wollen, ein winterliches Problem zu lösen.
  • Streugut Wastl – 13.02.10
    habe gerade das Streugut auf den Gehweg gestreut.
    Von Salz ist nichts zu merken. Außer das durch den Sand eine fürchterliche Sauerei entsteht.
  • Danke "aha" und: Der Winter ist auch schön Robert – 13.02.10
    Wir haben es ja Gott sei Dank nicht mit dem ersten Winter sowie dem ersten Schnee und Eis der Menschheit zu tun und leben in unseren Breitengraden auch nicht im ewigen Eis. Wir haben den Frühling, den Sommer, den Herbst und nun einmal in dieser Zeit den Winter. Nicht, wie in den letzten Jahren mit viel Schmuddelwetter und Regen übergehende Schneeflocken und Menschen, die sich fragen „Wann wird es mal wieder richtig Winter, so wie er früher einmal war?“. Der diesjährige lange, schöne Winter ist insofern ein Geschenk an die Menschen und eine Antwort auf diese Frage. Einen besseren Winter kann der Winter nicht machen, denn er gibt uns sein bestes, Schnee und Eis. Es ist nicht Aufgabe des Winters, sich auf ihn einzustellen. Das ist die unsere, auch, seine vielen positiven Eigenschaften zu entdecken und das, was er den Menschen zu sagen hat. Wer fragt jetzt eigentlich das Wildschwein, wie es von A nach B kommt und ob der Weg dorthin geräumt ist. Kommen die Wildhüter auch ihren Räumpflichten nach? Und wer holt jetzt den Müll der Drossel ab oder hat die gar keinen und warum eigentlich nicht? Warum, wird sich die Drossel fragen, macht der Mensch eigentlich Müll und ich, die Drossel, nicht. Warum fragt sich das Reh, fahren die Menschen jetzt langsamer und sobald Salz gestreut ist, wieder schnell, schnell, schnell, über die Straßen. So schnell, dass gestern bei Polizeikontrollen rund um Hannover 23 rücksichtslose Fahrerinnen und Fahrer wegen Geschwindigkeitsübertretung ermittelt wurden und das bei diesem eisigen Wetter und was macht das Streusalz eigentlich mit meiner Gesundheit, fragt das Reh. Und auch: Warum müssen die Menschen trotz erheblicher Arbeitszeitverkürzung gegenüber früher und damit mehr Freizeit eigentlich unbedingt so schnell von A nach B kommen und was machen sie mit den wenigen Minuten, die sie durch Schnelligkeit vorher ankommen. Ich, sagt das Reh, rase nur auf der Flucht. Vor was flüchten die Menschen? Wie kamen die Menschen eigentlich zur Arbeit, als es noch keine Autos gab, wurden sie per Sänfte durch den Schnee getragen und wer trug sie? Warum gab es damals eigentlich weniger dicke Menschen, schon einmal dicke Rehe gesehen? Warum müssen eigentlich alle Räume der Wohnung oder des Hauses beheizt werden, nur weil da nun mal der Computer und dort für jeden einzelnen der Fernseher steht? Ach, Sie merken, der Winter ist ein wirkliches Geschenk und er lädt uns ein, mal über das eine oder andere nachzudenken, uns zu verändern, die Langsamkeit zu entdecken, uns zu entschleunigen, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, anderen bei der Bewältigung des Winters (z.B. beim Einkaufen, bei der Wegbegleitung, beim Schneeräumen, beim Pkw-Freibuddeln, Anschieben usw.) zu helfen, schöne Winter-Spaziergänge zu machen, Wintersport zu treiben, Glühwein zu trinken, den Frauen und Männern von „aha“ einen Brief oder eine Email zu schreiben und ihnen zu danken, dass sie jetzt gerade im Außendienst einen schweren und teilweise nicht ungefährlichen Job im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut machen. Und „aha“ danken, dass sie kostenlos Streugut abgeben, damit die Bürgerinnen und Bürger (die ja in den Märkten kaum oder nichts mehr davon bekommen) ihren Bürgerpflichten nachkommen können. Der Winter zeigt uns auch die Charaktere der Menschen, so oder so. Wollen wir den Winter abschaffen. Bloß nicht, wir Menschen brauchen ihn, schon allein zur Herzens- und Charakterbildung. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, entdecken Sie den Winter von seiner schönen Seite und beantworten Sie seine Fragen. Der Winter hält mehr für Sie bereit, als sie denken und wenn man das Geschenk des Winters mal beginnt, auch von ganz anderen Seiten zu sehen, dann kommen einem ganz viele Gedanken, von denen ich einige hier wiedergebe.
  • aha ich – 12.02.10
    also ob aha nix zu tun hat, der Müll wurde heute im ganzen Ort nicht abgeholt, dafür wird Salz verschenkt.
    Jeder Berufstädige hat Angst zur Abreit zu kommen , weil die Strassen nicht mehr gestreut werden...
    Wo leben wir eigentlich, es wird zeit das etwas passiert...
    Die Pioritäten in diesen Land sind wohl etwas falsch gesetzt...
    Wenn wir kein Salz, mehr haben dann brauchen wir es nicht verschenken..., oder sehe ich das falsch !
    Wer jetzt noch eine Eisdecke auf seinem Geweg hat, hat auch vorher gepennt, es zur richtigen Zeit wegzumachen, den Faulen hilft man jetzt auch noch !
  • ???????? Leuchte – 12.02.10
    Bin mal gespannt ob die Idee auch fruchtet. Wenn die Bürger es nicht mal schaffen ihrer Räumpflicht nachzukommen oder nachzugehen warum sollten sie dann:
    1: den weg zu aha machen und dann noch
    2: das streugut ausbringen und noch vorher schippen.

    Und dann stellt sich noch die frage: Was passiert nach aufbrauch der milden gabe von aha wenn das wetter weiter so bleibt (schnee/eis).

    Ich finde jeder sollte sich mal etwas zusammenreißen und auch mal was für die gesellschaft tun. Es gibt viele Leute die jeden tag mit diesen verhältnissen klar kommen müssen und wir selber ja auch. Der eine mehr der eine weniger.

    LG

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