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Weiter zu wenig Besucher im Schlossmuseum

Herrenhausen Weiter zu wenig Besucher im Schlossmuseum

Die Besucherzahlen im Schlossmuseum Herrenhausen bleiben weiter hinter den Erwartungen zurück. Nach Angaben der Stadtverwaltung haben sich im ersten Halbjahr 2016 nur 32.207 Menschen die Sammlungen in den beiden Seitenflügen und im unterirdischen Verbindungsgang angeschaut.

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Das Schlossmuseum Herrenhausen hat weniger Besucher.

Quelle: dpa

Hannover. Das waren zwar etwas mehr als im Vorjahr, aber weniger als die ursprünglich angepeilten 80 000 pro Jahr. Museumsdirektor Thomas Schwark will das Ausstellungskonzept ändern, um wieder mehr Besucher anzulocken. Es sei erkennbar, dass ein Gartenpublikum nicht zugleich ein Museumspublikum ist.

Herrenhausen als Gesamtensemble vermarkten

Mit einer Kombikarte für 8 Euro erwerben Herrenhausen-Besucher nicht nur ein Ticket für den Großen Garten und den Berggarten, sondern auch für das Schlossmuseum. Somit finanziert jeder Gartenbesucher mit seinem Ticket das Schlossmuseum, auch wenn er die Räume nicht betritt. Hannovers ehemalige Kulturdezernentin Marlis Drevermann (SPD) betonte stets, Herrenhausen sei ein Gesamtensemble und müsse als solches vermarktet werden. Die Kombiticket-Idee geht zurück auf die Vorgabe des ehemaligen Oberbürgermeisters Stephan Weil (SPD), das Schlossmuseum müsse kostendeckend betrieben werden.

Die CDU nutzt die schlechten Besucherzahlen für eine grundsätzliche Kritik. Seit dem Wiederaufbau des Schlosses Herrenhausen habe es „Unsicherheiten, Missgeschicke und Pannen ohne Ende gegeben“, sagt CDU-Wirtschaftsexperte Jens-Michael Emmelmann. Jetzt müsse Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) dafür sorgen, dass Herrenhausen mit einem „attraktiven Konzept für das Gesamtensemble“ wieder auf die Beine komme.

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