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Aus der Stadt Umbau am Ihme-Zentrum gestartet
Hannover Aus der Stadt Umbau am Ihme-Zentrum gestartet
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00:19 05.01.2019
Es geht los: Das erweiterte Baugerüst am Ihme-Zentrum. Quelle: Heidrich
Hannover

Damit hatten viele kaum noch gerechnet: Tatsächlich hat am Ihme-Zentrum am Mittwoch der Abbruch der Betonfassade zur Blumenauer Straße begonnen. Das geschah keinen Tag zu früh: Die von der Stadt festgelegte Frist sah den Umbaustart zum 2. Januar vor. Die Stadt schickte Beobachter und teilte am Abend skeptisch mit, es habe sich „nur ein geringer Fortschritt der Bauvorbereitungen“ gezeigt. Man prüfe vorsotglich rechtliche Konsequenzen, falls wegen weiterer Verzögerungen Fristen nicht eingehalten würden – zwei Monate Aufschub hatte die Stadt schon gewährt.

Robert Döring, Sprecher des Berliner Mehrheitseigentümers Intown, gab sich dagegen selbstbewusst: „Wir haben immer gesagt, dass wir pünktlich anfangen, und das halten wir ein.“

Die Intown-Gruppe hatte 2015 für 16,5 Millionen Euro etwa 85 Prozent des Ihme-Zentrums ersteigert und eine Modernisierung der Gewerbeareale versprochen. Als sich das hinzog, hatte die Stadt mit dem Ende ihrer Büromietverträge gedroht, was den Vermieter finanziell treffen würde – die Stadtwerke haben ihren Mietvertrag schon gekündigt. Jetzt aber geht es offenkundig los. Die Fassade war schon vor Monaten untersucht worden. Jetzt ist das Gerüst um vier Etagen aufgestockt, die Firma Moß aus Lingen, spezialisiert auf Abbrüche mit Schadstoffproblemen, beginnt mit dem Abbau des Betons. Später folgen Fassadenarbeiten im Abschnitt zum Küchengarten und im weiteren Verlauf zum Schwarzen Bären. In diesem letzten Zeitfenster soll auch der Durchgang zur Ihme saniert werden.

Insgesamt sind mehr als zwei Jahre für den Umbau eingeplant, die Kosten sollen gut 10 Millionen Euro betragen. Intown hat zugesagt, auch den Rest der Gewerbeareale im Zentrum zu sanieren – bisher aber gibt es dafür noch keinen konkreten Zeitplan.

Von Conrad von Meding

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