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Aus der Stadt Unfall auf A2: Fahrer stirbt in brennendem Tanklaster
Hannover Aus der Stadt Unfall auf A2: Fahrer stirbt in brennendem Tanklaster
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17:11 16.10.2018
Der Tanklaster brannte auf der A 2 komplett aus, der Fahrer kam ums Leben. Quelle: Foto: Heidrich
Hannover

Nach dem tödlichen Unfall vom Montag bleibt die Autobahn 2 am Kreuz Hannover-Ost in Richtung Dortmund bis Dienstagabend etwa 18 Uhr gesperrt. Nach Angaben der Polizei Hannover muss die Fahrbahn an der Unfallstelle erneuert werden. Der Verkehr wird einspurig über eine Parallelfahrbahn geleitet, es gibt einen mehrere Kilometer langen Stau.

Am Montagnachmittag war auf der A2 ein Tanklastwagen in Flammen aufgegangen, der Fahrer starb dabei im Führerhaus. Der Lkw war gegen 15.35 Uhr nur wenige Hundert Meter hinter dem Kreuz Hannover-Ost offenbar ungebremst ins Heck eines weiteren Sattelzugs geprallt, die Zugmaschine fing sofort Feuer. Die schwarze Rauchsäule war kilometerweit sichtbar.

Der Fahrer eines Tanklasters ist am Montag auf der Autobahn 2 im Kreuz Hannover-Ost getötet worden. Der Lkw war ungebremst ins Heck eines weiteren Sattelzugs geprallt und in Flammen aufgegangen.

Die Feuerwehr Lehrte war mit zahlreichen Fahrzeugen am Unfallort im Einsatz, außerdem bekam sie Unterstützung von den ehrenamtlichen Kräften aus Höver, Ilten und Misburg. Sie schickten Tanklöschfahrzeuge, um ausreichend Wasser am Unfallort zu haben. Auch die Berufsfeuerwehr Hannover schickte ein Großtanklöschfahrzeug mit 10.000 Litern Wasser an Bord. Die Identität des Getöteten ist unklar. Erst nach den Löscharbeiten konnte der Leichnam aus dem ausgebrannten Lkw-Wrack geborgen werden. Der 46-jährige Fahrer des vorausgefahrenen Lkw wurde bei dem Unfall verletzt und kam in ein Krankenhaus.

Aufgrund erster Befürchtungen, der brennende Tanklastwagen könnte Gefahrstoffe geladen haben und möglicherweise explodieren, wurde die A2 in beide Richtungen komplett gesperrt. „Da wir nicht ausschließen konnten, dass von dem Lkw eine Gefahr ausgeht, sind wir dementsprechend vorsichtig vorgegangen“, sagt Lehrtes Feuerwehrsprecher Stephan Keil. Der Lkw hatte zwar keine sichtbaren Gefahrguthinweise, doch diese hätten genauso gut vom Feuer zerstört worden sein können. Letztlich bestätigte sich der Verdacht aber nicht. „Der Lkw war unbeladen“, sagt Polizeisprecher Thorsten Schiewe. Für die umliegenden Wohngebiete habe darüber hinaus generell kein Risiko bestanden, diese waren laut Polizei ausreichend weit vom Einsatzort entfernt.

Die Autobahn 7 war durch den Unfall nicht beeinträchtigt. Dort hatte es bereits am frühen Dienstagmittag einen schweren Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen gegeben. Zwischen Hannover-Kirchhorst und Altwarmbüchen wurden in Richtung Hamburg gegen 11 Uhr fünf Personen teils schwer verletzt, die A7 konnte erst dreieinhalb Stunden später wieder freigegeben werden.

Von Peer Hellerling

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