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Aus der Stadt So wird das Programm im GOP 2019
Hannover Aus der Stadt So wird das Programm im GOP 2019
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18:21 06.12.2018
Das wird „abgefahren“: Dennis Bohnecke (v. li.), Werner Buss, Jack, Markus Pabst, und Pierre Caesar präsentieren das GOP-Programm für 2019. Quelle: Irving Villegas
Hannover

Die kommende Spielzeit im GOP wird „abgefahren“. Findet jedenfalls Werner Buss, Kreativdirektor des Varieté-Theaters auf der Georgstraße, wenn er auf das kommende Programm von Januar bis August blickt. Erst „Dummy“, das GOP-Freunde bereits aus dem Wintervarieté in der Orangerie in Herrenhausen kennen und das nun eine Neuauflage im Georgspalast bekommen soll, dann „Kawumm“ und schließlich „Freaks“.

Bleibt nur zu hoffen, dass der Sommer im kommenden Jahr nicht wieder so heiß wird wie 2018 – nicht nur für „Freaks“, das im Juli und August zur Aufführung kommen soll. Die Show mit einem Gnom auf der Bühne, Schlangenfrau und Schwertschluckerin ist eng an die „Freak-Circus-Shows“ in den USA der Zwanziger- und Dreißigerjahre angelehnt. Buss findet, die Freaks „passen sehr gut in dieses Haus“. Bleibt nur zu hoffen, dass der kommende Sommer nicht so wird wie der vergangene, denn dann dürfte die Freakshow vor wenig besetzten Tischen stattfinden.

So erging es den Aufführungen jedenfalls in diesem Sommer, sehr zum Verdruss von GOP-Direktor Dennis Bohnecke. „Das vergangene GOP-Jahr war ein schweres Jahr“, sagt er. Es begann mit „absoluten Rekorden, es war der erfolgreichste Winter in 25 Jahren GOP.“ Dann aber kam das Frühjahr, "und mit den warmen Temperaturen ab April ging es bergab bis Oktober". Am Ende hatte das GOP im vergangenen Geschäftsjahr 10 Prozent weniger Karten verkauft als noch 2017.

Doch „nun nimmt das GOP wieder Fahrt auf“, versprechen die Macher. Den Anfang macht von Januar bis April 2019 „Dummy“ (Idee und Regie: Eike von Stuckenbrok und Markus Pabst), eine der erfolgreichsten GOP-Produktionen überhaupt. Allein, dass eine Show im GOP vier Monate am Stück gespielt wird, sei ungewöhnlich, sagt Buss. „Aber der große Aufwand rechtfertigt das.“ Und offenbar auch der Zuschauerzuspruch, den die GOP-Macher erwarten. Dummy lief in der Vergangenheit in der Orangerie in Herrenhausen – die Bühne im Georgspalast in der Innenstadt bietet deutlich weniger Platz. „Der ganze Raum wird die,Dummy‘-Bühne sein“, sagt Kreativ-Direktor Buss. Es werde eine Art „Unplugged-Version“ der erfolgreichen Show, die für den Wechsel in die Georgstraße neu aufgelegt und künstlerisch renoviert wurde.

Weniger bildgewaltig als „Dummy“ kommt im Mai und Juni „Kawumm“ daher, „Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts wusste“ (Regie: Markus Pabst und Pierre Cesar). Das Stück ist eine Hommage an den Vater des Regisseurs Markus Pabst – Kreativdirektor Buss verspricht „literarisches Cabaret, anspruchsvolles Varieté in seiner Höchstform“. Das Stück soll eine „Geschichte vom Überleben in der Tristesse des Alltags durch die Macht der Phantasie“ sein. Es handelt von Herrn Mutzmann, ein Beamter, dessen Alltag von Akten und Zahlen geprägt ist. Doch er schafft es mit viel Phantasie, Farbe und Abenteuer in den Behördenalltag zu bringen.

Drittes Showhighlight soll dann im Sommer also „Freaks“ werden, bevor im September und Oktober mit „Keine halben Sachen –Kösling hat Gäste“ und im November und Dezember mit „Tiehlke –die ganze Show“ zwei Uraufführungen folgen. Marcel Kösling bietet eine „Zauberei-Comedy-Kabarett-Mischung“, also Varieté im wahrsten Sinne des Wortes. Thielke, der seine Karriere im GOP begann, „ist halt: die ganze große Show!“ Das ist ein Versprechen.

Von Karl Doeleke

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