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Brillenpinguin hat einen Namen

Zoo Hannover Brillenpinguin hat einen Namen

200 Leser haben beim HAZ-Gewinnspiel Namensvorschläge für den sechsjährigen Brillenpinguin aus dem Zoo Hannover gemacht. Darunter waren Namen wie „Pittiplatsch“, „Kowalski“ und sogar „Herr Machens“. Der ausgewählte Name passt aber besser zu Hermann, Paul und Siegrid - den Artgenossen des Pinguins.

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Inspiriert von Erich Kästner: Martin Beyer hat dem Pinguin den Namen Anton gegeben - und damit die Patenschaft gewonnen.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Anton versteht sich offenbar gut mit Martin Beyer. Das erste Aufeinandertreffen der beiden verlief zumindest sehr harmonisch. Der sechsjährige südafrikanische Brillenpinguin aus dem Zoo und der 35-jährige Langenhagener – für ein Jahr ist dieses Duo nun eng miteinander verbunden. Beyer war – wie 200 weitere Leser – dem Aufruf der HAZ und des Zoos gefolgt und hatte einen Namensvorschlag für den watschelnden Seevogel abgegeben. „Pittiplatsch“, „Kowalski“ und sogar „Herr Machens“ lauteten Vorschläge der Teilnehmer. „Der Name Anton hat aber auf Anhieb unser Herz begeistert“, sagt Zoosprecherin Simone Hagen­meyer. Und so ist Namensgeber Beyer nun für ein Jahr Pate des kleinen Pinguins – und darf ebenso lange umsonst in den Zoo.

Sofort habe er an Pünktchen und Anton gedacht, als er den kleinen Pinguin in der Zeitung gesehen hatte, sagt der Sozialpädagoge. Er spielt damit auf die individuellen Fleckenmuster auf dem Bauch der Brillenpinguine an. Pünktchen fand er dann aber unpassend für einen Pinguin. So blieb Anton. Und dieser Name überzeugte letztlich auch die Tierpfleger in Yukon Bay. Schließlich gibt es unter den 33 Artgenossen einen Hermann, einen Paul und eine Siegrid. „In diese Reihe passte Anton perfekt rein“, sagt Hagenmeyer. Mindestens einmal in der Woche will Beyer seinen Schützling nun besuchen. Ab Herbst, wenn die Pinguine aus ihrem Übergangsquartier endgültig nach Yukon Bay umziehen, kann er ihn auch sehen. „Vorausgesetzt, ich erkenne ihn auch.“ Dafür sollte sich der Hobbymusiker das Muster auf Antons Bauch genau einprägen. Und wenn er dann noch einen Fisch mitbringt, wird auch Anton ihn sicherlich wiedererkennen.

Sebastian Harfst

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