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Zoo Hannover Keine Ermittlungen gegen entlassenen Zoochef Machens
Hannover Aus der Stadt Zoo Hannover Keine Ermittlungen gegen entlassenen Zoochef Machens
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14:27 31.03.2011
Klaus-Michael Machens stand zunächst wegen Untreue in Verdacht, die Staatsanwaltschaft fand aber keine Anhaltspunkte für ein pflichtwidriges Verhalten. Quelle: Christian Burkert (Archiv)

Der fristlos entlassene Direktor des Zoos Hannover, Klaus-Michael Machens, muss keine strafrechtlichen Konsequenzen befürchten. „Es gibt keine Anhaltspunkte für ein pflichtwidriges Verhalten“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover am Donnerstag. Die Behörde hatte geprüft, ob Ermittlungen gegen Machens wegen Untreue eingeleitet werden. Hintergrund ist eine Rechtsschutzversicherung, die Klagen von Machens gegen seinen Arbeitgeber abdeckt und seit Jahren vom Zoo bezahlt wird. Nachdem sich Machens geweigert hatte, auf die Versicherung zu verzichten, wurde ihm fristlos gekündigt.

Der Streit hatte begonnen, nachdem Regionspräsident Hauke Jagau, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des Zoos ist, durchgesetzt hatte, dass Machens nach Auslaufen seines Vertrages im November definitiv abberufen wird. Machens, der im Herbst 65 Jahre alt wird, hatte angekündigt, noch nicht in Rente gehen zu wollen.

Machens stand seit 1994 an der Spitze des Zoos, der mit der Schaffung mehrerer Themenwelten und eines umfangreichen Ausbaus unter seiner Leitung enorm an Attraktivität und auch an Besuchern gewann. Im Januar hatte Machens eine Erfolgsbilanz für 2010 vorgelegt. Nach Eröffnung der Kanada-Landschaft Yukon Bay hatte der Zoo die Besucherzahlen um 50 Prozent auf rund 1,6 Millionen gesteigert.

dpa

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