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Zoo Hannover Machens reicht Klage gegen Zoo Hannover ein
Hannover Aus der Stadt Zoo Hannover Machens reicht Klage gegen Zoo Hannover ein
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16:17 08.04.2011
Von Mathias Klein
Klaus-Michael Machens reicht Klage gegen den Zoo Hannover ein. Quelle: Christian Burkert (Archivbild)

Damit soll zum einen die Rücknahme der fristlosen Kündigung des Zoo-Chefs durch den Aufsichtsrat erreicht werden. Außerdem will Rechtsanwalt Peter Schrader wegen Altersdiskriminierung Schadensersatz verlangen.

Schrader schätzt, dass sich das Landgericht frühestens im Herbst mit der Angelegenheit befassen wird. „Ich bin guten Mutes, dass wir gewinnen“, sagte er. Machens war zunächst zu verstehen gegeben worden, dass er nach Überschreiten der Altersgrenze von 65 Jahren nicht weiter beschäftigt werden soll. Vor zwei Wochen dann erhielt er eine fristlose Kündigung, weil er sich nach Ansicht des Aufsichtsrats eine Rechtsschutzversicherung vom Zoo bezahlen ließ. Schrader zeigte sich erstaunt, dass der Aufsichtsrat nun weitere Vorwürfe erhebt. Am Mittwoch hatte das Gremium festgestellt, Machens habe beim Bau von Yukon Bay 1,5 Millionen Euro mehr ausgegeben als veranschlagt. „Die Zahlen von Yukon Bay liegen seit einem Jahr auf dem Tisch“, sagte Schrader. Er habe den Verdacht, der Aufsichtsrat wolle Machens als Person schaden.

Die CDU verlangt vom Zoo-Aufsichtsratsvorsitzenden Hauke Jagau Aufklärung darüber, wie der Aufsichtsrat die Baukosten von Yukon Bay kontrolliert hat. Offenbar habe niemand während des Baus nachgefragt. „Und nun sieht man plötzlich einen strafrechtlichen Tatbestand“, kritisierte der Vorsitzende der CDU-Regionsfraktion, Eberhard Wicke.

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Der Zoo-Aufsichtsrat erhebt offenbar neue Vorwürfe gegen den fristlos gekündigten Geschäftsführer des Zoos Hannover, Klaus-Michael Machens. Wie nach der Sitzung des Zoo-Aufsichtsrats zu erfahren war, soll Machens beim Bau der im vergangenen Jahr in Betrieb genommenen Alaska-Landschaft Yukon Bay das Budget überschritten haben.

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