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Zooentschuldung durch die Region Hannover laut Machens zu spät

Finanzhaushalt Zooentschuldung durch die Region Hannover laut Machens zu spät

Die angekündigte Übernahme von Zooschulden durch die Region Hannover ist eine richtige Maßnahme, kommt aber mindestens drei Jahre zu spät – das jedenfalls meint der ehemalige Zoochef Klaus-Michael Machens.

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Der ehemalige Zoochef Klaus-Michael Machens.

Quelle: Frank Wilde

Machens, im Frühjahr vom Aufsichtsrat seines Amtes als Zoo-Geschäftsführer enthoben, erinnert daran, die Verlagerung von gut 25 Millionen Euro an Verbindlichkeiten vom Zoo auf die Region schon 2008 vorgeschlagen zu haben.

Die Region hatte in dieser Woche angekündigt, die Verbindlichkeiten des Zoos in den eigenen Haushalt übernehmen zu wollen. Im Gegenzug soll der jährliche Zuschuss von gut drei Millionen Euro entfallen. Erreicht werden soll damit zum einen eine größere Selbstständigkeit des Tierparks, zum anderen verspricht man sich Einsparungen durch bessere Zinskonditionen. „Wichtig wird sein, dass der Zoo wirtschaftlich arbeiten kann“, mahnt Machens. Wie schon der Steuerzahlerbund und die CDU in der Region zielt Machens damit vor allem darauf ab, dass der von Rot-Grün diskutierte Sozialtarif der finanziellen Gesundung des Zoos im Wege stehen könnte.

Die Entschuldungsregelung sieht vor, dass der Zoo kleinere Investitionen selbst leisten muss, größere aber nach wie vor mit der Region abgestimmt werden müssen. Auch wenn neue Attraktionen vorerst nicht geplant seien, stünden dem Zoo durchaus größere Investitionen ins Haus, sagt Machens. So würden Sanierung oder Neubau von Verwaltung oder Betriebshof ebenso wie eine eventuelle Sanierung des Urwald- und des Tropenhauses jeweils Millionensummen in Anspruch nehmen.

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