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Hannover Was Polizeihunde alles suchen und finden

Was Polizeihunde alles suchen und finden

Kein technisches Gerät ist bei der Suche nach versteckten Sprengstoffen so leistungsfähig wie eine Hundenase. Sobald ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht und nur rein optisch gesucht werden kann, werden Sprengstoffspürhunde eingesetzt. Sie sind in der Lage, militärische und gewerbliche Sprengstoffe zu finden – und auch Bomben der Marke Eigenbau. Und sie werden zur Tatwaffen- und Munitionssuche eingesetzt. Wenn die Tiere einen verdächtigen Fund gemacht haben, verharren sie vor dem Objekt, bewegen sich nicht mehr. Kratzen oder heftiges Schnüffeln könnte den Stoff schließlich schon zur Explosion bringen.

Quelle: Wichers

Leichen- und Blutspürhunde erschnüffeln Gegenstände oder Orte, die mit Leichen- und Blutgeruch behaftet sind. Sie sind sogar in der Lage, in Beton eingeschlossene Leichenteile zu finden. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Verwesungszustand sich die Leichenteile befinden. Diese Spürhunde können selbst in Flüssen oder Seen Verwesungsgeruch vom Ufer oder vom Boot aus wahrnehmen. Sie entdecken ihn im Kofferraum eines Fahrzeuges, selbst wenn das Auto vorher gründlich gereinigt wurde. Dabei reicht bereits eine geringe Menge an Rückständen, die für das menschliche Auge oft gar nicht mehr sichtbar sind.

Quelle: Wichers

Diese Hunde werden ausgebildet, um Brandstellen nach eventuell verwendeten Brandbeschleunigern abzusuchen. Sie sind speziell darauf trainiert, an erkalteten Brandorten Restmengen brennbarer Flüssigkeiten aufzuspüren, um eine mögliche Brandstiftung nachweisen zu können. Auch nach mehreren Tagen finden sie noch im Schutt eines Feuers verdampfte Brandbeschleuniger. Die Spezialhunde haben übrigens eine Schutzausstattung, die sie vor den möglicherweise vergifteten Rückständen einer Brandstiftung schützt. Sie gelten als besonders effektiv, weil sie auch große Brandorte schnell und zielsicher absuchen können.

Quelle: Wichers
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