Hannover. Bislang gingen auf dem Konto von Hannovers größter Hilfsaktion für Menschen in Not schon genau 886.487,80 Euro ein. Das ist das zweitbeste Ergebnis, das die Aktion seit ihren Anfängen im Jahr 1975 verzeichnen konnte. Fast wurde damit sogar der Rekord des vergangenen Jahres eingestellt: Im Jahr 2010 hatte die HAZ-Weihnachtshilfe bis zu den Weihnachtstagen rund 909.000 Euro eingenommen, also 23.000 Euro mehr als in diesem Jahr.
„Wir können mit dem aktuellen Zwischenergebnis ausgesprochen zufrieden sein“, sagt Marlies Vollmer vom Sozialamt der Stadt, mit dem die HAZ bei der Aktion Weihnachtshilfe eng zusammenarbeitet. „Die regionale Verankerung ist der große Pluspunkt des Projekts“, sagt Vollmer. So entschieden sich viele Menschen dafür, der HAZ-Weihnachtshilfe eine Spende zukommen zu lassen, da das Geld ausschließlich Bedürftigen in der Region Hannover zugute komme – und zwar in voller Höhe, ohne Abzug von Verwaltungskosten. Auch die allgemeine Krisenstimmung schlage sich offenbar nicht in einer gesunkenen Spendenbereitschaft nieder, sagt Vollmer: „Unter den Spendern waren zahlreiche Privatleute, Firmen oder Institutionen, die seit Jahren zu den Unterstützern der Aktion zählen.“
Teils engagierten sich Menschen in bewegender Weise, um Geld für Bedürftige zu sammeln: Kinder verkauften in der Schule selbst gebackene Kekse und lieferten einen dicken Briefumschlag voller Münzen gewissenhaft in der HAZ-Redaktion ab. Musiker organisierten Benefizkonzerte. Und Firmen verzichteten auf überflüssige Weihnachtspräsente und überwiesen das gesparte Geld auf das Konto der Hilfsaktion.
Diese ist nicht auf die Weihnachtszeit beschränkt: Spenden sind auch nach den Festtagen möglich – und nötig. In diesem Jahr hat die HAZ-Weihnachtshilfe bereits in rund 2300 Fällen Menschen geholfen, die auf unterschiedlichste Weise in Not geraten waren. In solchen Fällen hilft die Aktion das ganze Jahr über.
HAZ.de Anmeldung