Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Boßeln, Bratwurst und Bergbaumuseum

Kirchdorf Boßeln, Bratwurst und Bergbaumuseum

Die Faustballsparte des TSV Kirchdorf nutzt den Himmelfahrtstag alljährlich zu einem Familienausflug mit Boßelturnier.

Voriger Artikel
Einmal um den Deister herum
Nächster Artikel
„Die Ente ist wieder bei uns ...“

Kirchdorf. Dieses Jahr wurde zum 25. Mal in der Feldmark zwischen Egestorf und Barsinghausen geboßelt. Treffpunkt war auf dem Parkplatz von Aldi am Egestorfer Kreisel.

Bereits eine Stunde später erreichte die Truppe den Hof von Heinrich Matthies in Kirchdorf, wo Spartenleiter Günter Hoff - wie jedes Jahr - bereits mit einem kräftigenden Frühstück wartete. Nach dieser Stärkung ging es weiter in Richtung Barsinghausen. Ziel war die Kleingartenkolonie „Deister­blick“. Petra Nickel und Günter Hoff hatten den Grill für Steaks und Bratwürstchen angeheizt und die Getränke kaltgestellt. Bei herrlichem Frühlingswetter blieben die Faustballer und ihre Familien noch einige Stunden zusammen.

n In diesem Jahr meinte es die Sonne besonders gut mit den Stemmer Radfahrern. Vereinsmitglied Stephan Rother hatte eine Strecke ausgearbeitet, die auf Nebenstrecken und mit einigen Umwegen zum Gut Duendorf nahe Wunstorf führte. Hier hatten fleißige Helfer inzwischen ein üppiges Picknick mit Salaten, Snacks, Obst und Getränken vorbereitet.

Höhepunkt des Tages war die alljährlich ausgetragene Meisterschaft im Langsamfahren. Dabei gilt es, sich mit einem sogenannten Klappfahrrad auf einer Strecke von 12,5 Metern möglichst lange im Sattel zu halten. Auch zufällig vorbeikommende Ausflügler beobachteten interessiert das Geschehen, einige von ihnen wagten sich sogar ebenfalls auf den Parcours - allerdings ohne Wertung.

Die Medaillen errangen Susanne Heiber bei den Damen, Uwe Freitag bei den Herren und Horst Eichenberg in der Gruppe Ü 70. Den Erich-Jürning-Gedächtnispokal erhielt erneut Jörg Heiber, der für die Strecke 34 Sekunden benötigte.

Nach 28 gefahrenen Kilometern trafen die Radler am Nachmittag wieder im Dorfgemeinschaftshaus ein. Dort gab es zum Ausklang der Veranstaltung Kaffee und Kuchen.

n Die Schützenkapelle Gehrden hat ihre diesjährigen Majestäten gekürt. Es ist schon fast ein Ritual: jeweils am Himmelfahrtstag treten die Musiker der Schützenkapelle Gehrden kräftig in die Pedale. Eine Radtour rund um Gehrden von etwa 20 Kilometer Länge steht auf dem Programm. In der Mitte der Strecke wird Pause gemacht. Der Wasserverlust des Körpers muss durch die Aufnahme von Getränken jeder Art ausgeglichen werden. Anschließend geht es zügig weiter dem Zielort entgegen, wo kräftig gegessen wird. So auch in diesem Jahr.

Startpunkt in Gehrden war das Schützenhaus. Von hier ging es in Richtung Deister und weiter nach Holtensen, dem Ort der ersten Rast. Die Schlussetappe führte nach Ronnenberg zur Lütt Jever-Scheune, wo leckere Grillgerichte auf die Schützenmusiker warteten. Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt, als die Sieger des Königsschießens der Schützenmusiker bekannt gegeben wurden. Den besten Schuss gab Louisa Bäuml ab, die damit zur Königin wurde. Zweitpatzierte - und damit 1. Prinzessin - wurde Sonja Nitsch, gefolgt von ihrem Vater, Kapellmeister Olaf Nitsch, der so zum 2. Ritter wurde. Neunzehn Musiker hatten sich am Wettschießen beteiligt, eine Steigerung gegenüber den Vorjahren. Das Scheibennageln der Schützenkapelle findet nach der Sommerpause statt, ein Termin, den sich kein Schützenmusiker entgehen lässt.

n Das hat schon Tradition: Seit gut 30 Jahren lädt die Ronnenberger SPD - in der Regel am Himmelfahrtstag - Mitglieder sowie Freunde und Freundinnen der Sozialdemokratie zu einem Familientag ein. Und wie jedes Jahr stand eine Kombination von Information und Spaziergang auf dem Programm. Der jüngste Teilnehmer war wenige Monate, die älteste Teilnehmerin weit über 80. Highlight war der Besuch im Niedersächsischen Kalimusum in Empelde. „Damit wollten wir den jungen und alten Mitgliedern die lange Bergbautradition in unserer Stadt noch einmal vor Augen führen“, sagte Ortsvereinsvorsitzender Rudi Heim. „Dank der exzellenten Führung von zwei erfahrenen Museumsleuten ist das auch gelungen.“ Zum Abschluss gab es unter blauem Himmel und viel Sonnenschein einen Imbiss mit Grillwürstchen und Salat. Das passte. Organisator SPD-Ratsherr Fabian Hüper.„Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat es großen Spaß gemacht - ein Ansporn, die Tradition auch im nächsten Jahr erfolgreich fortzusetzen.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Barsinghausen