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Dem heiligen Jakob auf der Spur

Barsinghausen Dem heiligen Jakob auf der Spur

Als Abschluss seiner Veranstaltungen zum Heiligen Jakob von Nisibis hat der Internationale Kulturverein Barsinghausen eine Fahrt zum Dommuseum Hildesheim organisiert.

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Barsinghausen. Jakob von Nisibis war von 309 bis zu seinem Tod 338 Bischoff von Nisibis, dem heutigen Nusaybin, einem Ort in der Osttürkei nahe der syrischen Grenze. Viele kurdische Mitbürger aus Barsinghausen haben ihre Wurzeln in Nusaybin.

Die Direktorin des Dommuseums, Doktor Claudia Höhl, die bereits auf Einladung des Internationalen Kulturvereins und der St.-Barbara-Gemeinde im Dezember 2015 in Barsinghausen einen Vortrag über das Thema gehalten hatte, führte die 16 Teilnehmer persönlich durch die Ausstellung. Dank ihres lebendigen und informativen Vortrags verfolgten alle die Führung mit großem Interesse und bewunderten die ausgestellten Kunstschätze. Einen Höhepunkt stellte, insbesondere für die Barsinghäuser mit familiärer Verbindung zu Nusaybin, das Kopfreliquiar des heiligen Jakob von Nisibis dar. Besorgt waren die Teilnehmer über die aktuelle Situation in Nusaybin. Bei kriegsähnlichen Zuständen ist nicht bekannt, ob die Kirche von den Zerstörungen betroffen ist.

Abdulselam Dogan und Klaus-Uwe Eckardt, die Vorsitzenden des Vereins, freuten sich, dass alle Teilnehmer begeistert von der Fahrt und der Führung waren. Gerade das ist es, was der Verein sich zur Aufgabe gemacht hat: Verbindungspunkte zwischen den unterschiedlichen Kulturen in Barsinghausen aufzuzeigen, das gegenseitige Interesse daran zu wecken und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen zu unterstützen.

Bevor die Gruppe im Anschluss den Hildesheimer Dom, eine der ältesten Bischofskirchen Deutschlands, besuchte, hat sie sich vor dem „Tausendjährigen Rosenstock“, der sich in seiner vollsten Pracht zeigte, im Pfarrgarten versammelt und eine kurze Pause eingelegt und sich nochmals bei Dr. Höhl für die Einladung und die Führung bedankt.

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