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Einmal rund um den Duinger Berg

Barsinghausen Einmal rund um den Duinger Berg

Gut gerüstet machten sich die Wanderer des Kneipp-Vereins Barsinghausen auf den Weg nach Duingen, um den Duinger Berg zu umrunden.

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Wer viel marschiert, muss auch Pausen einlegen: Die Wanderer des Kneipp-Vereins Barsinghausen bei einem Zwischenstopp auf ihrem Weg rund um den Duinger Berg.

Barsinghausen. Der Gebirgszug erstreckt sich vom Südosten nach Nordwesten. An seiner nördlichen Flanke befinden sich große Steinbrüche, in denen Korallenoolith abgebaut wird. Seinerzeit wurde der Kalkstein für die Eisenerzverhüttung verwendet, heute für die Düngemittelherstellung und den Straßenbau.

Aufgrund der Tonvorkommen wurde Duingen zum Töpferort, daher trägt die Hauptstraße den Namen Töpferstraße. Bereits Mitte des 12. Jahrhunderts entstand die Töpferei. Einige der damals hergestellten Kostbarkeiten können im Töpfermuseum in Duingen besichtigt werden.

Die Wanderung führte vom Parkplatz Wulfseiche an der südlichen Seite des Duinger Berges Richtung Weenzen und bot immer wieder schöne Ausblicke in eine liebliche Hügellandschaft zwischen Duinger Berg, Ith und Thüster Berg. Am Wegesrand leuchteten die hellblauen Blüten der Gemeinen Wegwarte, auf dem Weg sonnten sich mehrere Blindschleichen, die von den Wanderfreunden vorsichtig umgangen wurden. Ein am Waldrand aufgestellter hoher Steinblock macht darauf aufmerksam, dass hier die Forstgenossenschaft Lübbrechtsen Besitzer des Waldes ist.

Der Ortsrand von Weenzen war bald erreicht. Einer Forststraße folgend gelangten die Wanderer zu einem großen Steinbruchgelände. Nach Überquerung der Bundesstraße 240 lag der beschauliche Ort Marienhagen vor ihnen, und man konnte die hochaufragende Steilwand des Steinbruchs erblicken.

Am Zaun eines Fachwerkhauses aus dem Jahre 1799 entdeckten die Wanderer die Dreieck-Markierung des Kansteinwegs, der von Hannover nach Alfeld führt. Diesem folgend ging es bergauf bis oberhalb Marienhagens. Hier mussten die Wanderfreunde verweilen, um den wunderschönen Anblick des Ortes und des Leinebergtales genießen zu können. Die Ausläufer des Külfs waren ebenfalls zu sehen.

Nach einer Stärkung ging es auf allmählich ansteigendem Weg weiter in den Wald. Bald war der nächste Aussichtspunkt erreicht. Eine Lichtung mit mehreren Sitzgelegenheiten und Informationstafeln lud zum Verweilen ein. Lieblich im Tal eingebettet lagen die Orte Lübbrechtsen und Hoyershagen, dahinter erhob sich der Külf. Rechts des Weges erstreckte sich wieder ein großer Steinbruch, der jedoch nur im östlichen Teil einsichtig war.

Bald war der abwärtsführende Weg erreicht, und es ging zurück zum Ausgangspunkt. Hier wartete eine willkommene Überraschung auf die Wanderfreunde; es gab Kaffee, Tee und selbst gebackenen Kuchen.

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