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Es ist immer fünf vor zwölf

Barsinghausen Es ist immer fünf vor zwölf

Das Kloster Walsrode war das Ziel der diesjährigen Klostertour des Vereins Petrus Miteinander. Frühzeitig starteten die Teilnehmer gutgelaunt an der Petrusgemeinde.

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Barsinghausen. Erstes Ziel war das Gemeindehaus der Stadtkirche Walsrode (Johannes-der-Täufer-Kirche). Dort wurden die Besucher schon erwartet - die Tische waren nett eingedeckt und der Kaffee und Tee schon gekocht. Schnell wurden die mitgebrachten Brötchen mit Käse und Wurst belegt, und der Tag konnte mit einem gemütlichen Frühstück beginnen.

Frisch gestärkt machten sich die Tourteilnehmer auf den Weg zu dem in der Nähe gelegenen Kloster. Das Kloster Walsrode ist das älteste der fünf Lüneburger Klöster, die im Verlauf der Reformation in evangelische Damenstifte umgewandelt wurden. Heute wird dieses Kloster von Konventualinnen bewohnt, die den Besuchern die interessante Vergangenheit des Hauses nahebringen. In zwei Gruppen wurden die Besucher durch das Kloster geführt.

Der Weg führte durch den wappengeschmückten Gang mit Barocktüren, hinter denen sich die Wohnungen der Konventualinnen befinden. Viele Namen unter den Wappen waren den Besuchern bekannt, da die Familien aus der näheren Umgebung stammen. Auf dem Klosterfriedhof gab es interessante alte Grabsteine zu betrachten, und es wurden interessante Geschichten aus der Vergangenheit des Hauses erzählt. Aufschlussreiche Zeugnisse des Mittelalters finden sich in der Klosterkapelle, zum Beispiel die mittelalterlichen Glasfenster hinter dem Altar, das über 500 Jahre alte aus Holz geschnitzte Christuskind in seinem Heideflussperlengewand oder das Ziffernblatt, das immer fünf vor zwölf zeigt.

Dann ging es weiter zur Waldgaststätte Eckernworth, hier hatte schon Hermann Löns gewohnt. „Hermann Löns“ alias Helga Seebeck holte die Tourteilnehmer ab, um bei einer kleinen Stadtführung viel Interessantes über den Heidedichter und Walsrode zu berichten. Es ging mit dem Bus weiter in die nächsten Nachbarorte, zum Beispiel nach Meinerdingen. Der Verein besichtigte dort die St. Georg Kirche, die aus dem 13. Jahrhundert stammt.

Der Stadtführer „Löns“ verstand es, die Vergangenheit in interessanten Geschichten zu vermitteln.

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