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Hightech und Mittelalter

Burgdorf Hightech und Mittelalter

Die Gruppe VVV Ü 50 im Verkehrs- und Verschönerungs-Verein der Stadt Burgdorf hat mit 50 Gästen eine Kulturfahrt nach Paderborn in Ostwestfalen unternommen.

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„Das war schon spannend und aufregend“

Die Mitglieder des VVV Ü 50 haben sich in Paderborn umgeschaut.

Burgdorf. Die Reise stand unter dem Motto „Hightech und Mittelalter“.

Zunächst stand das Heinz Nixdorf Museums Forum auf der Tagesordnung. Das Museum ist das größte Computermuseum der Welt und zudem ein lebendiger Veranstaltungsort. Auf 6000 Quadratmeter Ausstellungsfläche präsentieren sich 5000 Jahre Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Informationstechnik von der Entstehung der Zahl und Schrift 3000 v. Chr. bis in das Computerzeitalter des 21. Jahrhunderts. Die mehr als 2000 ausgestellten Objekte wurden in einem breit angelegten sozial- und wirtschaftshistorischen Kontext gezeigt, sodass die Ausstellung nicht nur für Spezialisten interessant ist.

Die Nixdorf Computer AG - gegründet 1952 - hat nicht nur die Paderborner Region entschieden geprägt, sondern darüber hinaus auch ein Stück nachkriegsdeutscher Wirtschaftsgeschichte geschrieben. Heinz Nixdorf hat in der Aufbruchszeit der deutschen Computerindustrie die Chance genutzt, in einer neuen Industrie neue Märkte zu erschließen.

Die Besucher lernen Erfinder, Unternehmer, historische Maschinen und die neuesten technischen Entwicklungen kennen. Spannender kann eine Reise nicht sein.

Nach einer ausgiebigen Mittagszeit im historischen Ratskeller (1473) stand eine besondere Stadtführung auf dem Programm. Paderborn ist reich an Geschichte. Allein in der Innenstadt gibt es 20 historische Gebäude, darunter der Dom aus dem 13. Jahrhundert. Im Kreuzgang konnten die Burgdorfer das berühmte Hasenfenster aus dem 16. Jahrhundert bestaunen. (Drei Hasen und der Löffel drei, und doch hat jeder Hase zwei.) Weitere Stationen waren der karolingische Königsplatz, wo Karl der Große 777 die erste fränkische Reichsversammlung auf sächsischem Boden abhielt, das Paderquellgebiet mit seinen über 200 Quellen, die auch im Winter nie gefrieren, das Rathaus, die Abdinghofkirche, die Jesuitenkirche und vieles mehr.

Anschließend hatten die Besucher Zeit zur freien Verfügung, bevor sie sich um 17 Uhr von der Stadt mit ihrer über 1200-jährigen Geschichte verabschiedeten.

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